{"id":249816,"date":"2024-09-20T14:06:19","date_gmt":"2024-09-20T12:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/socius.de\/?p=249816"},"modified":"2025-10-24T14:58:32","modified_gmt":"2025-10-24T12:58:32","slug":"trauma-and-secondary-traumatisation-in-traditional-and-unexpected-work-settings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/socius.de\/en\/kultur-der-zusammenarbeit-b\/trauma-und-sekundare-traumatisierung-in-klassischen-und-unerwarteten-arbeitssettings\/","title":{"rendered":"Trauma and secondary traumatisation in traditional and unexpected work settings"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h4><b>Zusammenfassung<\/b><\/h4>\n<p>Der Text behandelt das Thema Trauma und Traumatisierung in verschiedenen Arbeitsumfeldern. So zeigt sich das Ph\u00e4nomen Traumatisierung mit seinen Folgen und Auswirkungen sowohl intra- als auch interpersonell sowie in Kontexten, die bislang nicht oder kaum darauf vorbereitet waren. Mitarbeitende k\u00f6nnen solche Erfahrungen als \u00dcberforderung erleben und auf unterschiedliche emotionale und k\u00f6rperliche Weise reagieren. Im Text wird zun\u00e4chst der Anlass f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema benannt. Sodann werden die verschiedenen Traumata-Ebenen, die Einflussfaktoren und Wirkungen vorgestellt. Und schlie\u00dflich wird er\u00f6rtert, wie im Arbeitskontext damit umgegangen werden kann.<\/p>\n<h4><b>Die unerwartete Erfahrung<\/b><\/h4>\n<p>Sie weinen. Sie sind aggressiv \u2013 in ihrer Haltung, in ihrer Sprache. Sie sind verst\u00f6rt. Sie wollen ihre Geschichte erz\u00e4hlen, ausf\u00fchrlich, gefragt und ungefragt. Sie wollen Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Darauf waren die Mitarbeitenden der Stiftung nicht vorbereitet. Daf\u00fcr sind sie auch nicht ausgebildet. Sie sind herausgefordert, manchmal \u00fcberfordert. Und reagieren unterschiedlich: mit Furcht vor direktem Kontakt; mit Gereiztheit, Frustration, Zynismus, Ersch\u00f6pfung. Oder es zeigen sich k\u00f6rperliche Symptome: von Verspannungen bis hin zu Schlafst\u00f6rungen. Und es bleibt das \u00fcberw\u00e4ltigende Gef\u00fchl, der Situation und den Menschen nicht gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Wir waren eingeladen, eine Fortbildung zum Thema <a href=\"http:\/\/www.juedischesmuseum.de\/besuch\/detail\/verunsichernde-orte\/\"><i>Verunsichernde Orte<\/i><\/a> durchzuf\u00fchren. Uns gegen\u00fcber sa\u00dfen Mitarbeitende einer Stiftung, die sich mit einer spezifischen historischen Epoche nach dem Zweiten Weltkrieg befasst. Und dazu u. a. eine gro\u00dfe Ausstellung bietet. Die Mitarbeitenden kamen aus den Bereichen Bildung, Bibliothek und Archiv. Fast alle stehen immer wieder in direktem Kontakt zu Besucher:innen. Diese sehen sich die Ausstellung an, nutzen die Bibliothek oder fragen nach Unterlagen im Archiv, oft zur eigenen (Familien-)Geschichte. Andere nehmen telefonisch oder digital den Kontakt auf.<\/p>\n<p>Wir \u00e4nderten spontan das Programm und gestalteten die weitere Fortbildung zum Thema Trauma: Trauma in seinen verschiedenen Varianten wie der prim\u00e4ren, der sekund\u00e4ren oder der intergenerationellen Traumatisierung. Und sprachen \u00fcber das Thema Umgang mit Traumatisierten. Anschlie\u00dfend f\u00fchrten wir in die Methode <i>Kollegiale Beratung<\/i> ein. In kleineren Gruppen erprobten die Teilnehmenden die Methode. Und erarbeiteten sich auf diese Weise einen ersten kleinen Fundus an Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die unterschiedlichen herausfordernden Situationen.<\/p>\n<p>Weder die Leitungskr\u00e4fte noch die Mitarbeitenden waren auf Menschen mit Symptomen von Traumatisierung vorbereitet. Auch nicht darauf, was solche Begegnungen bei ihnen selber ausl\u00f6sen (ausl\u00f6sen kann).<\/p>\n<p>Damit waren und sind sie nicht die einzigen. Erst in j\u00fcngster Zeit wird das Thema Traumatisierung auch in beruflichen Feldern, die davon bislang scheinbar unber\u00fchrt waren, wahrgenommen.<\/p>\n<p>Wie es der Zufall will, ergaben sich im Anschluss an die oben genannte Fortbildung weitere Auftr\u00e4ge anderer Institutionen zum Inhalt Traumatisierung und Folgewirkungen. So f\u00fchrten wir eine gro\u00dfe interne Befragung unter dutzenden Doktorand:innen durch, in deren Forschungsthema auch Gewalt vorkommt \u2013 sowohl bei historischen als auch bei gegenwartsbezogenen Forschungsthemen. Und wir realisierten weitere Fortbildungen f\u00fcr Institutionen, deren Mitarbeitende ebenfalls nicht auf die Begegnung mit Traumatisierungen gefasst waren.<\/p>\n<p>Bevor wir im Folgenden einige Grundlagen zum Thema Trauma und Traumatisierung vorstellen, hier noch ein Hinweis: Der Begriff \u201etraumatisiert\u201c ist zu einem h\u00e4ufig verwendeten Begriff in der Alltagssprache geworden. Oft, um \u00e4rgerliche oder l\u00e4stige Erfahrungen zu bezeichnen. Z. B.: \u201eIch bin allm\u00e4hlich traumatisiert, die S-Bahn hatte schon wieder Versp\u00e4tung.\u201c Davon unterscheidet sich der klinische Begriff fundamental.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-249819  alignleft\" src=\"https:\/\/socius.de\/wp-content\/uploads\/Labor-Trauma-212x300-1.jpg\" alt=\"\" width=\"345\" height=\"488\" \/><\/p>\n<h4><b>Grundlagen zum Thema Trauma<\/b><\/h4>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.deutsche-traumastiftung.de\/trauma\/\"><i>Deutsche Traumastiftung<\/i><\/a> definiert Trauma als \u201eein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bew\u00e4ltigt und verarbeitet werden kann. Es ist oft Resultat von Gewalteinwirkung \u2013 sowohl physischer wie psychischer Natur. Bildhaft l\u00e4sst es sich als eine \u201eseelische Verletzung\u201c verstehen.\u201c Beschrieben wird hier die <i>Prim\u00e4re Traumatisierung<\/i>. Das Adjektiv \u201etraumatisiert\u201c bezieht sich auf diesen psychischen Zusammenhang.<\/p>\n<p>Das <i>klinische Klassifikationssystem <\/i><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/ICD-10\"><i>ICD-10<\/i><\/a> formuliert als Traumakriterium:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201e[\u2026] ein belastendes Ereignis oder eine Situation k\u00fcrzerer oder l\u00e4ngerer Dauer, mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausma\u00df, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen w\u00fcrde (ICD-10) (z.B. Naturkatastrophe oder menschlich verursachtes schweres Unheil \u2013 <i>man-made disaster<\/i> \u2013, Kampfeinsatz, schwerer Unfall, Beobachtung des gewaltsamen Todes Anderer oder Opfersein von Folter, Terrorismus, Vergewaltigung, Misshandlungen oder anderen Verbrechen)\u201c. Und weiter:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n<h6>Dieses Ereignis<\/h6>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">l\u00f6st extremen Stress, Gef\u00fchle des Entsetzens, der Hilflosigkeit und des Kontrollverlusts aus; sowohl, wenn jemand selbst von dem Ereignis betroffen ist, als auch als Augenzeug:in, wie andere Menschen Opfer eines solchen Ereignisses werden<\/li>\n<li aria-level=\"1\">bewirkt die Verletzung der pers\u00f6nlichen Grenze und einen Vertrauensverlust in die Mitmenschen, in die Technik oder in die Umwelt<\/li>\n<\/ul>\n<h6>\u00a0<\/h6>\n<h6>Trauma<\/h6>\n<p>Der Begriff \u201eTrauma\u201c entstammt dem altgriechischen <i>\u03c4\u03c1\u03b1\u03cd\u03bc\u03b1<\/i>: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wunde\">Wunde<\/a>\/ Verletzung. Im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plural\">Plural<\/a>: \u201eTraumata\u201c, \u201cTraumen\u201c.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>ICD 10<\/h5>\n<p>International Classification System of Diseases. Die <b>ICD-10<\/b> ist die 10. Revision der <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/ICD-Schl%25C3%25BCssel\">Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme<\/a> der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie dient der Verschl\u00fcsselung medizinischer <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Diagnose\">Diagnosen<\/a>. (Am 1. Januar 2022 ist die <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/ICD-11\">ICD-11<\/a> mit weiteren Krankheitsdiagnosen in Kraft getreten. Nach einer \u00dcbergangszeit von mindestens 5 Jahren soll die <a href=\"https:\/\/flexikon.doccheck.com\/de\/Kodierung\">Kodierung<\/a> nur noch nach ICD-11 erfolgen.)<\/p>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">und schlie\u00dflich gelingt aufgrund der regelrechten \u00dcberflutung des Gehirns durch solch eine \u00fcberw\u00e4ltigende Stressreaktion keine angemessene Verarbeitung des Erlebten; die gemachte Erfahrung l\u00e4sst sich nicht wie gewohnt in den Erlebnisschatz integrieren und es ist nicht m\u00f6glich, davon wieder Abstand zu gewinnen. In der Konsequenz dieser \u00dcberforderung des angeborenen biologischen Stresssystems kommt es zu seelischen, eventuell auch k\u00f6rperlichen Folgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um von einem <i>Trauma im klinischen Sinn<\/i> auszugehen, m\u00fcssen also folgende drei Kriterien erf\u00fcllt sein:<\/p>\n<ol>\n<li aria-level=\"1\">Das Ereignis stellt eine existenzielle Bedrohung dar und w\u00fcrde von den meisten Menschen als schwere Bedrohung erlebt.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Die Betroffenen sind mit der Verarbeitung des Erlebten \u00fcberfordert und haben ihre pers\u00f6nlichen M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft.<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Das Ereignis hat eine nachhaltige Auswirkung auf die Betroffenen, Leid und Beeintr\u00e4chtigung der Alltagsbew\u00e4ltigung sind die Folgen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Doch nicht jedes belastende Erlebnis bewirkt bei den Betroffenen eine Traumatisierung. Dazu unten weiter mehr.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>Festhalten zum Ph\u00e4nomen Trauma l\u00e4sst sich:<\/h5>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">Ein psychisches Trauma kann jeden Menschen treffen<\/li>\n<li aria-level=\"1\">es ist ein extrem bedrohliches Ereignis<\/li>\n<li aria-level=\"1\">es \u00fcbersteigt unsere Bew\u00e4ltigungsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n<li aria-level=\"1\">ein Mensch kann das Ereignis (1) als Opfer, (2) als Zeug:in oder (3) indirekt erleben (z.B. \u00fcber visuelle oder schriftliche Berichte verst\u00f6render Ereignisse oder die Konfrontation mit traumarelevanten Reizen im Rahmen der beruflichen T\u00e4tigkeit)<\/li>\n<li aria-level=\"1\">das Ereignis erzeugt starke unangenehme Emotionen wie z.B. Angst, Hilflosigkeit, Ohnmacht<\/li>\n<li aria-level=\"1\">das Ereignis w\u00fcrde so ziemlich jeden anderen Menschen ebenfalls in Verzweiflung st\u00fcrzen<\/li>\n<li aria-level=\"1\">das Ereignis ersch\u00fcttert das Selbst- und Weltverst\u00e4ndnis nachhaltig<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Traumata k\u00f6nnen eingeteilt werden nach H\u00e4ufigkeit oder Ursache<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Traumata k\u00f6nnen unterschieden werden in\n<ul>\n<li aria-level=\"2\">Schocktrauma: ein einzelnes abgegrenztes Ereignis, das meist gut im Ged\u00e4chtnis geblieben ist<\/li>\n<li aria-level=\"2\">Entwicklungstrauma: zumeist hoher, \u00fcber l\u00e4ngere Zeit anhaltender Stress; oftmals damit verbunden, sich nirgends sicher zu f\u00fchlen<\/li>\n<li aria-level=\"2\">Soziales Trauma: ein Ereignis, das viele Menschen betrifft (z. B. Zugungl\u00fcck)<\/li>\n<li aria-level=\"2\">Trauma-Reaktivierung im Alter (siehe unten)<\/li>\n<li aria-level=\"2\">transgenerationales Trauma (siehe unten<\/li>\n<li aria-level=\"2\">Sekund\u00e4rtrauma oder indirektes Trauma (siehe unten).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>PTBS<\/h5>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org\/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie\/stoerungen-erkrankungen\/posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs\">Posttraumatische Belastungsst\u00f6rung (PTBS)<\/a> tritt als eine verz\u00f6gerte psychische Reaktion auf. Typisch\u00a0 \u00a0 f\u00fcr die PTBS sind die sogenannten Symptome des Wiedererlebens, die sich den Betroffenen tags\u00fcber in \u00a0 \u00a0 Form von Erinnerungen an das Trauma, Tagtr\u00e4umen oder Flashbacks, nachts in Angsttr\u00e4umen aufdr\u00e4ngen. Eine PTBS tritt teilweise erst nach langer Zeit auf.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>Als Symptome und Traumafolgen gelten:<\/h5>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">Hypervigilanz (st\u00e4ndige \u00dcbererregung): hohe Spannung, Schlaflosigkeit, Essen zur Beruhigung, Substanzmissbrauch (Sucht), innere Unruhe, Angst und Panikzust\u00e4nde, Panikattacken, Konzentrationsschwierigkeiten, Wutanf\u00e4lle, Hyperaktivit\u00e4t, Sprunghaftigkeit<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Flashbacks (Erinnerungen, die den Menschen einholen, als w\u00fcrde die Situation nochmals erlebt werden)<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Zwangsst\u00f6rungen, Depression, Angstst\u00f6rungen<\/li>\n<li aria-level=\"1\">bei Untererregung: Ersch\u00f6pfung, Kraftlosigkeit, Lustlosigkeit, gest\u00f6rtes Essverhalten, Substanzmissbrauch (Sucht), Gef\u00fchl von Sinnlosigkeit, Abgeschnittensein, sich anders und fremd f\u00fchlen<\/li>\n<li aria-level=\"1\">sehr h\u00e4ufig treten aber auch subtilere, weniger eindeutige Symptome auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Traumata lassen sich im Kontext betrachten:<\/h5>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">Traumata, die als Gruppe erlebt werden, sind leichter zu \u00fcberwinden als solche, bei denen das Gef\u00fchl besteht, \u201emir allein\u201c ist es widerfahren<\/li>\n<li aria-level=\"1\">ein traumatisches Ereignis ist zudem leichter zu bew\u00e4ltigen bei schicksalshaften Ereignissen oder zuf\u00e4lligen Katastrophen, z. B. bei Naturkatastrophen<\/li>\n<li aria-level=\"1\">viel schwieriger ist es, wenn das Trauma von einem anderen Menschen \u2013 vielleicht sogar von einem nahestehenden\/ vertrauten Menschen \u2013 verursacht wird (\u201eman made trauma\u201c)<\/li>\n<li aria-level=\"1\">dauerhafte Traumatisierungen, d. h. mehrfache oder langandauernde Wiederholung, f\u00fchren h\u00e4ufiger zu einer Posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung (PTBS) als ein einmaliges Erlebnis<\/li>\n<li aria-level=\"1\">die Wirkungen sind ferner abh\u00e4ngig von pers\u00f6nlichen Faktoren (soziales Netzwerk, allgemeine psychische Verfassung, Lebensalter, Vorbelastungen, Ressourcen)<\/li>\n<li aria-level=\"1\">in vielen F\u00e4llen verschwinden nur wenige Wochen nach einem alleinigen Ereignis die akuten Belastungsreaktionen, ohne dass die betroffene Person viel dazu tun muss. Oft reicht schon ein Sicherheit gebendes Umfeld aus, damit die Psyche\/ die Seele und der Organismus zur Ruhe finden und die betreffende Person die Kontrolle \u00fcber das eigene (Er)Leben wiedererlangt.<\/li>\n<\/ul>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>Fr\u00fchere Traumata k\u00f6nnen im Alter reaktiviert werden:<\/h5>\n<p>Oft gelingt es Menschen aufgrund ihrer zur Verf\u00fcgung stehenden Kr\u00e4fte und den ihnen gestellten Aufgaben, auch nach einem Trauma ein mehr oder weniger normales Leben zu f\u00fchren. Die Bew\u00e4ltigungsstrategien sind ausreichend, um mit der Belastung umzugehen. Die Versorgung der eigenen Kinder, die Pflege von Angeh\u00f6rigen oder die beruflichen Anforderungen bedingen, dass der Fokus auf andere wichtige Lebensbereiche gelenkt ist; dadurch ger\u00e4t das Trauma f\u00fcr eine Zeit, manchmal f\u00fcr Jahre, in den Hintergrund.<\/p>\n<p>Mit zunehmendem Alter kommt es jedoch zur Abnahme der Ressourcen (Bew\u00e4ltigungsmechanismen), z.B. durch weitere Gebrechen, Erkrankungen oder andere Belastungen. Wenn eine kritische Schwelle \u00fcberschritten wird, kann es sein, dass die Bew\u00e4ltigungsmechanismen nicht mehr ausreichen. Dann werden f\u00fcr die Betroffenen pl\u00f6tzlich Trauma-Erinnerungen sehr pr\u00e4sent und es k\u00f6nnen sich Traumafolgest\u00f6rungen entwickeln, inkl. gesundheitlicher Symptomatik oder sozialer Probleme. Dann k\u00f6nnen auch eigentlich allt\u00e4gliche Signale \u2013 Ger\u00fcche, Ger\u00e4usche, bestimmte Situationen \u2013 die \u00c4ngste von fr\u00fcher wieder aktivieren (Trigger) und die betroffene Person \u00fcberw\u00e4ltigen. Hier geschieht eine Reaktivierung des Traumas. Und manchmal geschieht es, ohne dass eine konkrete Erinnerung an das verursachende Ereignis besteht.<\/p>\n<p>Diese Reaktivierung betrifft vor allem Menschen ab dem 65. Lebensjahr.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>Eine weitere Traumaebene ist die Transgenerationale Traumaweitergabe:<\/h5>\n<p>Wichtige Erkenntnisse liefert hier die Epigenetik. Die Epigenetik besch\u00e4ftigt sich mit dem Zusammenspiel von Umwelt und Genetik. Demnach k\u00f6nnen \u00e4u\u00dfere Faktoren Gene beeinflussen und sie auch an- und ausschalten. So kommt es, dass Vorfahren ihre Erlebnisse \u00fcber ihre ver\u00e4nderten Gene an ihre Nachkommen weitergeben. Die Nachfahren tragen z. B. \u00c4ngste, Selbstzweifel oder Scham in sich, ohne die Gr\u00fcnde oder Zusammenh\u00e4nge zu verstehen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft nicht, dass eine Traumafolgest\u00f6rung bei den Nachkommen vorherbestimmt ist (jeder Mensch hat au\u00dferdem zwei Elternteile), aber es kann eine gewisse Verletzlichkeit (Vulnerabilit\u00e4t) gegeben sein.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>Sexualisierte Gewalt<\/h5>\n<p>Von sexualisierten Gewalterfahrungen geht oft ein doppeltes Leiden aus: Das Thema der sexuellen Gewalt wurde damals verschwiegen und ist auch heute noch f\u00fcr die oder den Betroffenen schambesetzt \u2013 das kann die Verarbeitung oder Bearbeitung des Traumas massiv erschweren.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>PTBS im Alter<\/h5>\n<p>Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen (PTBS) sind \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig bei \u00e4lteren Patient:innen zu finden.<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5>Sekund\u00e4re Traumatisierung<\/h5>\n<p>Ferner existiert die Sekund\u00e4re Traumatisierung, auch \u201eindirekte\u201c Traumatisierung genannt:<\/p>\n<p>Sekund\u00e4re Traumatisierung beschreibt eine Traumatisierung, die ohne direktes eigenes Erleben des Ausgangstraumas entsteht. Sie kann sich durch viel oder regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt mit traumatisierten Personen und\/ oder ihren Angeh\u00f6rigen entwickeln. Oder sie entsteht durch die \u2013 in der Regel ebenfalls h\u00e4ufige oder wiederkehrende \u2013 Besch\u00e4ftigung mit visuellen, auditiven oder schriftlichen Zeugnissen belastender Ereignisse wie Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen oder Kriegen. Die betroffenen Personen zeigen dabei Symptome, die denjenigen Symptomen von Menschen mit prim\u00e4rer Traumatisierung gleichen. Eine sekund\u00e4re Traumatisierung entwickelt sich in der Regel allm\u00e4hlich.<\/p>\n<p>Sekund\u00e4re Traumatisierung geschieht zumeist im beruflichen Kontext. Nach gegenw\u00e4rtigem Forschungsstand sind Berufsgruppen wie Psychotherapeut:innen, Supervisor:innen und z. B. Polizist:innen davon betroffen; sowie allgemein Angeh\u00f6rige helfender Berufe wie Feuerwehrleute, Notfallhelfer:innen, Sozialarbeiter:innen, Pflegekr\u00e4fte. Aber auch Archivar:innen, Journalist:innen und Wissenschaftler:innen k\u00f6nnen betroffen sein. Geschichtswissenschaftler:innen etwa besch\u00e4ftigen sich beispielsweise jahrelang mit denselben grausamen Verbrechen, sprechen ausgiebig mit Zeug:innen, bearbeiten ungesch\u00f6ntes Bild- und Tonmaterial. Oder Archivar:innen erfassen Unterlagen zu Strafprozessen, in denen es um Gewalthandlungen aller Arten geht. (Vergleiche auch: <a href=\"https:\/\/intrapsychisch.de\/sekundaere-traumatisierung\">https:\/\/intrapsychisch.de\/sekundaere-traumatisierung<\/a>)<\/p>\n<p>Wieso einige Menschen im beruflichen Kontext eine sekund\u00e4re Traumatisierung entwickeln und andere nicht, h\u00e4ngt neben der beruflichen Aufgabensituation auch von der jeweiligen Person und deren Lebensumst\u00e4nde ab.<\/p>\n<p>So verf\u00fcgen Personen mit sekund\u00e4rer Traumatisierung zumeist \u00fcber eine mitf\u00fchlende Haltung: Im Gehirn entsteht eine emotionale Reaktion auf das geschilderte oder dokumentierte Ereignis. Dabei werden dieselben Stresshormone ausgesch\u00fcttet wie bei den Personen, die das Trauma direkt erleben.<\/p>\n<p>Eine Rolle spielen ferner Faktoren wie die Resilienz bzw. vorhandene oder nicht ausreichend vorhandene Bew\u00e4ltigungsstrategien, der jeweilige situative Kontext, das soziale Umfeld und eigene Traumaerfahrungen der beteiligten Person. Und schlie\u00dflich entwickeln Gewaltdarstellungen von Menschen an Menschen (man made trauma\/ man made disaster) zumeist mehr verst\u00f6rende Kraft als z. B. Naturkatastrophen.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Risikofaktor allerdings bildet eine dauerhafte Besch\u00e4ftigung mit einem traumatischen Inhalt, wobei dieser traumatische Inhalt variieren kann.<\/p>\n<p>Friedrich Nietzsche formulierte es so: \u201eWenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.\u201c<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h4>Traumasensibel im Arbeitskontext<\/h4>\n<p>Gegenw\u00e4rtig diskutiert und zum Teil eingefordert wird ein traumasensibler Umgang miteinander im Arbeitszusammenhang. Konkret bedeutet dies, <a href=\"http:\/\/www.feinschwarz.net\/aus-respekt-vor-den-menschen-traumasensibel\/\">\u201eauch ohne Kenntnis \u00fcber eventuelle Traumatisierungen eines anderen Menschen traumabewusst, traumalindernd und Retraumatisierung vermeidend zu arbeiten und allen Personen, mit und ohne Traumaerfahrungen, so zu begegnen, in Zusammenarbeit und Dialog zu treten, sie zu begleiten\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>Zu vermeiden gilt dabei eine vorschnelle Zuschreibung wie \u201eSie ist traumatisiert\u201e und daraus sofort einen Handlungsauftrag abzuleiten. Auch wenn eine Person Symptome zeigt, die eventuell auf eine Traumatisierung hindeuten. Im Rahmen eines im Fr\u00fchjahr 2024 bei SOCIUS durchgef\u00fchrten Labors zeigten sich folgende Fragen als hilfreich, um die jeweils eigene (Handlungs-)Perspektive zu sch\u00e4rfen:<\/p>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\">Handelt es sich um eine tats\u00e4chliche Diagnose oder um meine individuelle Einsch\u00e4tzung?<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Was ist der konkrete Gruppen-, Team- oder Organisationskontext?<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Was ist hier mein Auftrag?<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Ist hier, in meinem Mikrokontext, der richtige Ort\/ der richtigen Rahmen f\u00fcr eine Intervention meinerseits?<\/li>\n<li aria-level=\"1\">Und was kann ich \u00fcberhaupt halten bzw. bin ich hier wirklich kompetent?<\/li>\n<\/ul>\n<p>M\u00f6gliche eigene Reaktionen bzw. Interventionen lassen sich au\u00dferdem im Rahmen interner oder externer Beratung reflektieren. Intern kann dies in Form eines vertraulichen Gespr\u00e4chen mit Kolleg:innen, Vorgesetzten, Personalverantwortlichen und \u2013 sofern vorhanden \u2013 Gesundheitsbeauftragten geschehen; oder mithilfe der ebenfalls vertraulichen Instrumente Kollegiale Beratung und Supervision. Ich kann aber auch externe Beratung in Anspruch nehmen, z. B. bei Krisendiensten wie dem <a href=\"http:\/\/www.berliner-krisendienst.de.\/\">Berliner Krisendienst<\/a> oder der <a href=\"https:\/\/telefonseelsorge-berlin.de\/\">Telefonseelsorge<\/a>. Auf diese Weise werde ich aktiv und \u00fcbernehme ich Verantwortung bei zugleich gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Schutz der betreffenden Person sowie meiner selbst. Und letzteres ist schlie\u00dflich auch wichtig.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung Der Text behandelt das Thema Trauma und Traumatisierung in verschiedenen Arbeitsumfeldern. 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