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28. Januar 2027, 16:00 Uhr – 20:00 Uhr

Reden und Malen

Socius Labor 11-2024

Überblick

Willkommen im Atelier für die Kunst und Praxis des Gemeinsamen!

Wie leben wir Zusammengehörigkeit in diesen Zeiten?

Wir laden euch ein zum Dialog mit Worten, Farben, Formen und dem, was in der Mitte entsteht. Wir erforschen mit euch das Potenzial gemeinsamer, intuitiver Kreativität für die Erkundung wichtiger Fragen. Kurz gesagt: Reden und Malen.

Wir fragen uns: Wie leben wir Zusammengehörigkeit in diesen Zeiten? Zeiten von Wandel, Verunsicherung und unklaren Zukunftsaussichten. Zeiten von Einsamkeit, Überforderung und der Sehnsucht nach Hoffnung. Zeiten von Brüchen im Miteinander, Sprachlosigkeit und fehlender Begegnung. Zeiten, in denen wir uns fragen: Wie geht das mit der Gemeinsamkeit? Wie halten wir Kontakt und Kreativität lebendig, auch wenn das Leben schwierig wird?

Ein paar Farben, Pinsel, Stifte, Collagematerial. Ein großes weißes Blatt Papier auf dem Tisch. Drum herum Menschen, mit einer geteilten Frage. Jemand schreibt die Frage in die Mitte des Papiers: “Was heißt Zusammengehörigkeit in diesen Zeiten?” Alle anderen schauen zu, nachdenklich. Eine der Gastgeberinnen sagt: “Wenn ihr mögt, fangt einfach an irgendwo auf dem Papier etwas zu tun.” Ein, zwei Mutige nehmen einen Stift, einen Pinsel in die Hand, beginnen mit einem ersten Strich. Andere tun es ihnen nach. Jemand umrandet die Frage. Eine Weile herrscht Stille. Dann fragt jemand “Was meinen wir eigentlich mit Zusammengehörigkeit?” und zieht dabei einen dicken roten Strich auf das Papier. An einem anderen Ende klebt eine Person ein Haus auf das Papier. “Ich hab mich eigentlich immer schon gefragt, wo ich wirklich dazu gehöre,” sagt jemand, und beginnt zu erzählen.

So oder so ähnlich könnte es aussehen. Eine tastende gemeinsame Annäherung an eine schwierige Frage. Beim gemeinsamen Tun entstehen Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen. Wir drücken aus, was wir in uns wahrnehmen (to presence) - in Worten, in Farbe und Form, in Bewegung, in Stille. So entwickelt sich das Ganze weiter. Wir erleben, wie unser Beitrag im gemeinsamen Bild sichtbar ist und bleibt. Wir werden herausgefordert, wenn sich das Bild anders entwickelt, als wir es wollen, richtig oder schön finden. Wir erkennen: Nur gemeinsam konnte das entstehen, was wir jetzt sehen. Und was wir sehen, bietet uns Einsichten für uns selbst, für unser Miteinander und zu unserer Frage.

Für wen?

Für wen?

Alle, die neugierig sind und die ganzen vier Stunden dabei sein können. Ihr braucht keine besonderen künstlerisch-kreativen Erfahrungen oder Kenntnisse zum Mitmachen.

Wann?

Termine

  • Donnerstag, 28. Januar 2027 16 bis 20 Uhr
  • SOCIUS, Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin
  • Bitte beachten: unsere Räume sind leider nicht barrierefrei zugänglich. Und in der Nähe gibt es keine Parkplätze; dafür aber den U-Bahnhof Möckernbrücke direkt vor der Tür.

Wieviel?

Kosten

Uns ist wichtig, dass unsere Labore für alle zugänglich sind, und gleichzeitig ist uns wichtig, dass die Referent*innen der Labore angemessenes Honorar bekommen. SOCIUS verdient an den Laboren nichts. Dein Beitrag kommt direkt den Referent*innen zu Gute.

Wir bitten um einen selbstgewählten Beitrag zwischen 20,00 € und 150,00 €

Die Leistung ist nach § 4 Nr. 22 a) von der Umsatzsteuer befreit.

Hosts

Lysan Escher

Jenna Büchy

"Wie halten wir Kontakt und Kreativität lebendig, auch wenn das Leben schwierig wird?" Diese Frage treibt mich als Mensch und als Prozessbegleiterin um - weil ich daran glaube, dass wir Kontakt mit uns selbst und miteinander brauchen, um kreativ zu sein - und Kreativität brauchen, um mit dem Leben umzugehen, individuell und kollektiv. Mir geht es um die Kreativität, die entsteht, wenn wir in Verbindung sind. Mir geht es darum, wie wir gemeinsam gestalten, was uns alle betrifft. In Teams, Organisationen, Nachbarschaft, Gesellschaft. 

Meine Praktik ist der Dialog (Kreisgespräche, Collective Presencing, Dynamic Facilitation, the Flow Game, the Art of Hosting and Harvesting Conversations that Matter, intuitives Malen). Mein Fokus sind Beziehungen (systemisches, emotions- und achtsamkeitsbasiertes Coaching, GFK-basierte Mediation). Meine Sorge gilt dem lebendigen Miteinander.

Mehr über Jenna: https://jennabuechy.de/  

Lysan Escher

Julia Hoffmann

Als Scribe, visuelle Moderatorin und Prozessbegleiterin glaube ich, dass Gruppen Weisheit, Kreativität und Intelligenz in sich tragen, die sichtbar werden können, wenn die passenden Bedingungen entstehen. Ich liebe es, solche Räume mitzugestalten: lebendig, klar und voller Möglichkeiten, besonders in Phasen von Übergängen, Krisen oder Unsicherheit.

Seit mehr als 15 Jahren arbeite ich mit Teams, Einzelpersonen und Beschäftigten in Organisationen und Netzwerken, um gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Mein Fokus liegt auf partizipativer Führung, Resilienz und Visualisierung als Denk- und Dialogwerkzeug. Sie hilft, Ergebnisse zu sichern und die unsichtbaren roten Fäden in Prozessen, Workshops und Veranstaltungen zu halten. Ich schätze den Moment, in dem das scheinbar Unsichtbare sichtbar wird, im Gespräch oder auf einem großen Blatt Papier.

Mehr über Julia https://socius.de/team/julia-hoffmann/ 

Noch Fragen?

Dann schreib uns