Zwischenraum
Vieles ist gerade nicht mehr, wie es war. Manches hat noch nicht begonnen. Wir stehen dazwischen – zwischen dem, was nicht mehr trägt, und dem, was noch nicht da ist.
Zwischenräume sind unbequem. Man möchte schnell hindurch, am liebsten ohne hinzusehen. Aber Zwischenräume sind auch Orte der Möglichkeit, wenn wir sie nicht nur durchqueren, sondern in ihnen verweilen. Wenn wir uns fragen, was noch nicht zu Ende ist, woran wir festhalten dürfen. Und was noch nicht angefangen hat, wonach wir greifen können.
Der Salon "Zwischenraum" ist ein Versuch, diesen Raum gemeinsam zu gestalten – nicht zu überspringen. Drei Abende, drei Fragen, ein offenes Gespräch. Für Menschen, die mitten im Zwischenraum stehen und trotzdem weitermachen.
Wir beginnen mit
Was hält euch aufrecht – und was tut nur so als ob?
Zuversicht ist keine Stimmung. Sie ist eine Entscheidung – und eine, die aktuell unter enormem Druck getroffen werden muss. Aber was ist der Unterschied zwischen echter Tragfähigkeit und dem, was wir uns erzählen, damit wir weitermachen können?
Wir wollen mit Euch ins Gespräch kommen, wie Zuversicht in diesen Zeiten erhalten werden kann. Dialogische Ansätze, Generative Bilder, Guerilla Gardening in Organisationen, Appreciative Inquiry, all das kann dazu gehören. Wie bleibt Ihr zuversichtlich? Wann fällt es euch besonders schwer? Was wollt Ihr mal aussprechen, was sonst selten gesagt wird?
Dieser Abend folgt der Idee des Salons, als Raum für Begegnung, gute Gespräche und Inspiration.