Aufmerksamkeit als Entwicklungsdünger

Autor:in: Andi Knoth

Liebe Leser:innen,

eigentlich könnte man fortlaufend adrienne marée brown zitieren. Heute ist es: „What we pay attention to, grows“ – das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst. Dieses Pleasure Principle besagt, dass der positive Blick eine selbstverstärkende Kraft ist: Vertrauensvorschüsse bauen Vertrauen auf; der Fokus auf das Gelingende stärkt das Gelingen.

Das Prinzip impliziert auch, dass wir die „dunkle Seite“ durch Aufmerksamkeitsentzug ein Stück weit austrocknen können. Viele meiner Freund:innen schauen keine Nachrichten mehr – ein verständlicher Selbstschutz, aber irgendwie auch defensiv.

Die Aufbruchstimmung des Frühlings ist der ideale Moment, uns zu fragen: Wem oder was schenken wir unsere Aufmerksamkeit? Eine positive Haltung zu kultivieren ist gesund, aber die Antwort kann nicht lauten, nur das Schöne zu sehen. Wenn die Zeit erfordert, uns gegen den Sturm zu stellen, müssen wir das Empörende benennen. Wenn wir eine vielversprechende Alternative am Rand entdecken, müssen wir sie gießen und besingen. Und wenn es Zeit ist zu regenerieren, brauchen wir den Blick für das Heilsame.

In einer Zeit, in der die Stürme häufiger und härter werden, möchten wir von Euch wissen: Wie schaut Ihr auf die Welt? Was hilft Euch, innerlich stabil und wirkungsvoll zu bleiben?

Wir laden Euch herzlich ein, mit uns in den Austausch zu gehen – in unseren Laboren, Salons und ganz konkret beim Art of Hosting Training vom 7.–10. Mai in Leipzig.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Lernen und weitere Zusammenarbeit!

Andi Knoth 

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