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SOCIUS.Blog

SOCIUS labor Bericht „Mut zur Pause“

In unserem November Labor widmeten wir uns mit Bewegungstherapeutin Christa Cocciole dem Thema Pause und Entspannung im Berufsalltag. Entspannung gehört genau wie Anspannung zum Leben. Nur manchmal macht sie sich rar. Wir können jedoch lernen sie einzuladen, ihr Raum zu geben und in uns den Mut zur Pause kultivieren – uns auf verschiedenen Wegen die innere Erlaubnis geben, für einen Moment nichts zu tun. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es Sinn macht, daran erinnert zu werden. Denn bleibt unser Körper im Stress, kann das der Beginn von Krankheiten sein. 

In diesem SOCIUS labor holten wir erst einmal die Dinge in unser Bewusstsein, die uns als Barrieren im Wege stehen um längere oder kürzere Pausen zu machen: 

Termindruck; unser Verantwortungsbewusstsein; viele Aufgaben die alle gleich wichtig sind; die Angst weniger wert zu sein, wenn wir nicht leisten; innere Getriebenheit und der Wunsch so viel zu verwirklichen und in die Welt zu bringen oder das schlechte Gewissen, wenn einmal Leerlauf oder weniger Druck ist. 

Der Satz “Wer Pausen macht ist faul” brachte es besonders auf den Punkt, vor allem mit seiner Ergänzung, dass er natürlich nicht für andere gilt – sondern nur für “mich”. Gleichzeitig zeigt er, wie sehr wir vergessen können, dass wir ja immer Teil des großen Ganzen und nicht nur unserer kleinen Welt der Projekte, Aufgaben und Erledigungen sind. Diese Chinesische Weisheit kann uns helfen, uns daran zu erinnern: 

Zur Geburt gehört der Tod,
Zum Einatmen gehört das Ausatmen,
Zum Geben gehört das Nehmen,
Zur Leistung gehört die Erholung,
Zur Geborgenheit gehört die Einsamkeit,
Zur Spannung gehört die Entspannung.
Chinesische Weisheit 

Mit kleinen und größeren Körperübungen bewegten wir uns und unsere Nervensysteme. In der Praxis der Selbst- und Co-Regulation reichen meist sogar ein paar bewusste Momente des Atmens, bewussten Gehens, Bewegens oder Tanzens, um uns in einen anderen körperlichen Zustand zu versetzen. Hier ein paar Impulse: 

  • Taktisches Atmen: Im eigenen Atemrhythmus auf vier Takte einatmen, vier Takte die Atemfülle halten, auf vier Takte ausatmen, die Atemleere auf vier Takte halten. So oft wiederholen wie passend, mindestens 3 Runden.  
  • Bewegter Body Scan: Wird hier erklärt https://vimeo.com/645517255 
  • Schütteln: Aufstehen, ein Lied anmachen und drei bis vier Minuten den Körper schütteln und bewegen  

Journaling Fragen

Wer thematisch noch etwas tiefer tauchen möchte, findet hier einige der Fragen, die sich für die persönliche Reflektion eignen: 

  • Was hält mich davon ab, mir Momente der Entspannung zu nehmen? 
  • Welche Glaubenssätze – bewusste oder unbewusste – stecken hinter deinen alltäglichen Herausforderungen dir Pausen und Ruhemomente zu nehmen?
  • Was gibt dir Kraft? Was gibt deinem Körper, deinen Gedanken, deinen Gefühlen und deiner Seele Kraft? 
  • Was nimmt dir Kraft? Was nimmt deinem Körper, deinen Gedanken, deinen Gefühlen und deiner Seele Kraft? 
  • Was entspannt Dich? 
  • Was könnte aus einer entspannteren Lebenshaltung anders sein? Was ist möglich?  

Ressourcen zum Teilen

Hier finden sich ein paar Hinweise und Links, um das Thema weiter zu erforschen: 

 

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