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SOCIUS Ausblick 2019

SOCIUS Ausblick 2019

Viele sagen ja, dass gute Vorsätze für das neue Jahr nicht wirklich hilfreich sind, weil sie ohnehin nicht lange halten und selten wirklich umgesetzt werden. Andere sagen, sie machen sich andauernd neue Vorsätze, völlig unabhängig vom Datum und wieder andere betrachten den Beginn des neuen Jahres mit Magie und glauben an die transformatorischen Kräfte der Zeit „zwischen den Jahren“.

Hier bei SOCIUS gibt es von allem etwas und nach dem das Jahr 2018 der internen organisationalen Transformation galt, wird die Energie die das freigesetzt hat 2019 nach außen geleitet in unser Fortbildungsangebot.

Unter anderem deswegen sind wir auch gleich nach dem oe-tag im November 2018 mit großer Lust in die Planung des neuen Jahres gegangen.

Unsere Vorsätze für 2019 sind:

  • 10 SOCIUS briefe
  • 10 SOCIUS labor & lounge
  • 1 oe-tag
  • 2 mal gOe!
  • die SOCIUS Führungsakademie
  • empathy@work
  • SOCIUS Seminare

Wir sortieren unser Angebot in verschiedene Kategorien, wobei wir uns gewahr darüber sind, dass dies (noch) ein Experiment ist.

Unser Anliegen ist es Angebote zur Wissensvermittlung zu machen: Die SOCIUS Seminare. Darüber hinaus arbeiten wir alle prozessorientiert und persönlich, hier machen wir Angebote, die über einen längeren Zeitraum Rahmen für Entwicklungsprozesse geben: Die SOCIUS Werkstattzyklen, die SOCIUS Führungsakademie und empathy@work. Nicht zuletzt ist uns wichtig niedrigschwellige Angebote zum Kennenlernen und zur Vernetzung zu haben: Die SOCIUS labore & lounge, die SOCIUS Kaminfeuergespräche und den oe-tag.

SOCIUS labor & lounge

Die Termine für das SOCIUS labor sind wie immer donnerstags nachmittags von 14 bis 18 Uhr mit anschließender SOCIUS lounge bei Suppe und Getränken.

Los geht es am 24. Januar mit Elke Wagenmann und der „Kraft der Karten“ zu Assoziationen, die wir für die Arbeit nutzen können.

Weitere Themen im ersten Halbjahr werden sein:

  • Improvisation in Organisationen: Ein erwachsenes Kinderspiel am 28. Februar mit Hannah Hummel
  • Persönliche Präsenz in professionellen Kontexten am 28.3. mit Beate Maes
  • Intuitive Prozessbegleitung am 25. April mit Heike Brembach
  • Schutzkonzepte in Organisationen – von der individuellen Aufarbeitung zur präventiven Struktur am 9. Mai mit Marek Spitczok von Brisinski
  • Design Thinking – die Hand denkt mit am 13. Juni mit Cong Yu Li

Weiter geht es dann nach den Berliner Sommerferien am 15. August, 19. September, 17. Oktober, 21. November und 19. Dezember 2019. Ab 2020 wird das einfacher: immer der 3. Donnerstag im Monat!

SOCIUS Seminare

Die SOCIUS Seminare haben etwas ganz neues hervorgebracht für 2019, ein Experiment auf das wir uns freuen:

* Rudi Piwko bietet fünf Mal sein viertägiges Seminar „OE Werkzeuge“ an. Ein Versuch einen Extrakt aus 20 Jahren Beratungsarbeit erlebbar zu machen – durch radikale Komplexitätsreduktion und eine radikal kleine Gruppe von max. 8 Teilnehmenden. Wer schon immer mal Themen wie Organisationsaufstellung, Transaktionsanalyse oder Biografiearbeit an Hand einer Übung kompakt kennenlernen wollte: 3x3 Werkzeuge der OE – im März jeden Dienstag (Mai/montags, September/dienstags, November/montags, August als Blockseminar).

Im Februar und Mai finden zwei Seminare in Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule statt:

Hierfür läuft die Anmeldung jeweils über die ASH.

Weitere Angebote im SOCIUS Seminar Blumenstrauß werden sein:

  • Feministisch führen am 20. März mit Nicola Kriesel und Kerstin Engelhardt
  • Planspiele in der oe am 3. Juni mit Rudi Piwko
  • Das Züricher Ressourcen Modell
  • Konsent Moderation
  • Monitoring und Evaluation

und sehr wahrscheinlich einiges, was wir heute noch gar nicht wissen.

SOCIUS Werkstattzyklus

Der SOCIUS Werkstattzyklus gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln ist ein bißchen das Flaggschiff unserer Angebote. Bereits seit 2003 findet er – mit kurzer Unterbrechung jährlich statt und ist in diesen 15 Jahren stetig weiterentwickelt worden. 2019 werden zum dritten mal zwei Durchgänge „gOe!“ stattfinden. Diesmal neuerdings 10 Tage. Es wird einen Durchgang an der Akademie Sonneck in Naumburg geben, der am 1. April startet und für den es noch einige Plätze gibt. Dieser wird von Andreas Knoth und Nicola Kriesel begleitet. Im Herbst beginnt ein weiterer Durchgang in Berlin mit Christian Baier und Joana Ebbinghaus. Hier haben wir es gewagt, nach 10 Jahren den Teilnahmebeitrag etwas zu erhöhen und uns damit ein bißchen an reguläre Marktpreise anzupassen.

Ein zweiter SOCIUS Werkstattzyklus wurde 2017 von Christian Baier und Nicola Kriesel zusammen mit Christa Cocciole entwickelt und läuft nun bereits in der zweiten Runde: Bewegte Beratung – hier geht es darum den Körper als Instrument in der Beratung kennenzulernen und einzusetzen. Im Herbst 2019 wird ein dritter Durchgang mit 5 Modulen beginnen.

SOCIUS Führungsakademie

Die SOCIUS Führungsakademie erweitert sich: In unserer täglichen Beratungs- und Prozesspraxis haben wir oft und gerne mit Menschen zu tun, die unterschiedliche Arten von Führung in Organisationen übernehmen – sei es Geschäftsführung, Vorstandsarbeit, Teamleitung oder Ressortkoordination. Die Begriffe sind genau so vielfältig wie die Aufgaben und Herausforderungen denen sich die Menschen stellen müssen. Reflexion, Feedback, Selbstfürsorge und persönliche Entwicklung sind unserer Ansicht nach essentielle Qualitäten von Führung, hierfür haben wir nun verschiedene Formate geschafften:

Im Mai 2019 starten wir mit Macht. Führung. Sinn. – Frauen* gestalten Führungspositionen. Kerstin Engelhardt, Joana Ebbinghaus und Nicola Kriesel werden gemeinsam diese Fortbildung für Frauen* anbieten, die ihre Führungsrolle reflektieren und entwickeln wollen. Mit Intensivmodulen, Supervision und Coaching über ein Jahr wird sich eine Gruppe von maximal 15 Frauen* gemeinsam ihren Führungsaufgaben, ihrem Verständnis, ihrer Entwicklung und ihren Herausforderungen stellen. Detaillierte Infos gibt es alsbald auf unserer Veranstaltungsseite.

Unabhängig davon wird Kerstin Engelhardt ab Ende Januar immer am letzten Dienstag des Monats von 17 bis 20h eine offene Supervisionsgruppe für Frauen in Führungspositionen anbieten.

Rudi Piwko hat gemeinsam mit Cornelia Spohn eine eineinhalbjährige Fortbildung mit dem Titel Berufsbiografische Entwicklungen entwickelt. In Berlin, Frankfurt am Main und im Sommer 2020 als Blockseminar eine Woche in Südfrankreich, wird die Gruppe insgesamt 7 mal zweieinhalb Tage arbeiten. Eingeladen sind alle, die einem persönlichen Blick auf die eigene Berufsbiografie wagen wollen (oder müssen). Jedes Modul wird jeweils mit einem neuen Aspekt methodisch-inhaltlich eingeleitet.

Bereits vor 2 Jahren initiierte Rudi Piwko eine Fortbildung zu Führungsstilen unter dem Titel „Der Mann führt – aber wie?“. Inzwischen ist es eine feste Gruppe von Geschäftsführern und Vorständen geworden, die sich halbjährlich zur Reflexion und Fallbesprechungen trifft. In 2019 im März und August. In der Gruppe (max. 8 TN) sind auf Anfrage noch ein bis zwei Plätze frei

Nach dem oe-tag ist vor dem oe-tag.

Am 23.11.18 haben wir mit ingesamt 140 Menschen den oe-tag „Storytelling und Sensemaking in Organisationen“ gestaltet und im Anschluss unseren 20. Geburtstag gefeiert. Impressionen des Tages finden sich auf oe-tag.de.

Und weil der oe-tag seit 2008 jährlich stattfindet, aber im Sommer noch schöner ist als im November, haben wir uns entschieden, dass der nächste oe-tag am 7. Juni 2019 stattfindet. Diesmal soll es ein kleineres Format werden zum Thema „Emotionale Transformation in der Organisationsentwicklung“. Weitere Infos werden Sie in den kommenden Wochen auf der Webseite www.oe-tag.de finden.

Ausblick im Ausblick

Ralph Piotrowski und Nicola Kriesel erforschen gemeinsam schon seit langem die Wirkung von Empathie im Arbeitskontext. Daraus ist empathy@work entstanden – ein Motto unter dessen Titel schon verschiedene Veranstaltungen angeboten wurden. Nun wollen die beiden zu einer Intensivwoche „Mut und Neugier“ nach Rügen einladen. Dieses Angebot wird aktuell fertiggestellt und im kommenden SOCIUS brief wird darüber mehr zu erfahren sein.

Wir freuen uns sehr wenn unser Schwung auch euch ansteckt und inspiriert zum lernen und entdecken, entwickeln und erfahren.

Alle Angebote werden im monatlichen SOCIUS brief erwähnt und sind auf unserer Veranstaltungsseite mit genauen Beschreibungen zu finden.

Kontroverse Geschichte(n). Pädagogik an Lernorten zu SBZ und DDR – Fachtagung in Berlin präsentierte Projektergebnisse

Kontroverse Geschichte(n). Pädagogik an Lernorten zu SBZ und DDR – Fachtagung in Berlin präsentierte Projektergebnisse

Die Geschichte von SBZ und DDR sind mehr als 25 Jahre nach der Vereinigung in vielfältiger Weise Teil historischer-politischer Bildungsarbeit, doch eine Diskussion der damit verbundenen Gedenkstättenpädagogik findet bislang nur wenig übergreifend statt – die Professionalisierung der Gedenkstättenarbeit an den DDR-Erinnerungs- und Bildungsorten steht noch in den Anfängen und bedarf einer Grundlegung und steten Weiterentwicklung.
In diese Lücke sowohl in der pädagogischen Praxis als auch in der Fachdiskussion stieß das Projekt »Bildungsauftrag versus Kontroversität«, das die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) förderten. Zusammen mit der Projektträgerin SOCIUS Organisationsberatung gGmbH und dem Kooperationspartner LakD ging es darum, die Auseinandersetzung mit der Geschichte von SBZ und DDR in Schule und außerschulischer Bildung durch die Nutzung von Gedenkstätten als Lernorte zu stärken, die pädagogische Praxis von Gedenkstättenbesuchen mit Jugendlichen zu qualifizieren und für die Heterogenität von Gruppen zu sensibilisieren.

Die Ergebnisse in Form des selbstreflexiven Qualifizierungsangebots »Kontroverse Geschichte(n)“ inklusive Handreichung mit Theorie- und Methodenteil wurden am 6. Dezember 2017 bei einer Fachtagung in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Die Fortbildung kann gebucht werden.

Kontakt: Kerstin Engelhardt

SOCIUS als Projektpartner bei STAR E – Standing together against Racism in Europe

SOCIUS als Projektpartner bei STAR E – Standing together against Racism in Europe

Seit 2017 ist SOCIUS Organisationsberatung einer der Projektpartner bei STAR E – Standing together against Racism in Europe. STAR E ist ein durch die Leitaktion 2 des EU Programms Erasmus+ gefördertes europäisches Partnerschaftsprojekt zur „Entwicklung von Innovation“.

STAR E wurde durch ICJA Freiwilligenaustausch weltweit im Auftrag eines Konsortiums von insgesamt 8 Partnerorganisationen aus 8 EU-Ländern initiiert. Die Umsetzung erfolgt von August 2017 bis Juli 2020.

Die glaubwürdige, ganzheitliche Bekämpfung von Rassismus auf allen Ebenen der Arbeit im Partnerverbund ist zentrales Leitmotiv dieses Projekts. Das gewaltfreie Engagement für Gerechtigkeit und Frieden in einer gemeinsamen Welt ist Kernanliegen. Alle Partner sind angetreten, um rassismuskritische Einstellung in Europa zu unterstützen.
Das Projekt soll durch mehrere europäische Workshops die Möglichkeit bieten, gemeinsam darauf zu schauen, wie sich rassistische Diskriminierung in Programmen und Strukturen zeigt und was getan werden kann, um Rassismus in unseren Haltungen und Handlungen zu erkennen und anzugehen. Beabsichtigte Ergebnisse dieses Prozesses sind zum einen Methoden und Konzepte für die rassismuskritische und –sensible Jugendarbeit, die gemeinsam erarbeitet und in der jeweiligen Arbeitspraxis erprobt werden sollen. Zum anderen soll die rassismuskritische Organisationsentwicklung der teilnehmenden Jugend- und Freiwilligendienstorganisationen ermöglicht und angeregt werden.

Für jeden dieser beiden Schwerpunkte entsteht im Lauf der 3 Jahre eine Publikation mit Methoden, Tools und Materialien, die gegen Ende der Projektlaufzeit anderen Organisationen und Netzwerken in den teilnehmenden Ländern sowie auf europäischer Ebene zur Verfügung gestellt werden.

Folgende europäische Partner sind beteiligt:

  • Dansk ICYE, Dänemark
  • SOCIUS, Deutschland
  • Maailmanvaihto, Finnland
  • Jeunesse et Reconstruction, Frankreich
  • AUS, Island
  • UNITED for Intercultural Action, European Network against nationalism, racism, fascism and in support of migrants and refugees / FSV, Ungarn
  • ICYE UK, Vereinigtes Königreich
  • KERIC, Slowakische Republik

Für SOCIUS sind Nicola Kriesel, Joana Ebbinghaus und Christian Baier für das Projekt verantwortlich. SOCIUS tritt mit der spezifischen Aufgabe an, Wissen und Expertise um die Themenfelder Veränderungsprozesse, Organisationsentwicklung und Inklusion in das Projekt zu bringen. Ziel ist an der Stelle eine höhere Sensibilität zu dem Thema bei allen Projektpartnern und Handlungskompetenzen sichtbar zu machen, wie daraus resultierende Fragen oder Prozesse besprechbar und gestaltbar gemacht werden können.

Vom 11.-13. April 2108 findet das nächste Treffen in Helsinki statt, weitere Treffen sind für 2019 und 2020 geplant. Wir freuen uns auf die gemeinsame Entwicklung von Ideen zur Unterstützung von Veränderungsprozessen in Freiwilligenorganisationen.

Über aktuelle Entwicklungen im Projekt können Sie sich direkt auf der STAR E Website informieren.

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