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SOCIUS als Projektpartner bei STAR E – Standing together against Racism in Europe

SOCIUS als Projektpartner bei STAR E – Standing together against Racism in Europe

Seit 2017 ist SOCIUS Organisationsberatung einer der Projektpartner bei STAR E – Standing together against Racism in Europe. STAR E ist ein durch die Leitaktion 2 des EU Programms Erasmus+ gefördertes europäisches Partnerschaftsprojekt zur „Entwicklung von Innovation“.

STAR E wurde durch ICJA Freiwilligenaustausch weltweit im Auftrag eines Konsortiums von insgesamt 8 Partnerorganisationen aus 8 EU-Ländern initiiert. Die Umsetzung erfolgt von August 2017 bis Juli 2020.

Die glaubwürdige, ganzheitliche Bekämpfung von Rassismus auf allen Ebenen der Arbeit im Partnerverbund ist zentrales Leitmotiv dieses Projekts. Das gewaltfreie Engagement für Gerechtigkeit und Frieden in einer gemeinsamen Welt ist Kernanliegen. Alle Partner sind angetreten, um rassismuskritische Einstellung in Europa zu unterstützen.
Das Projekt soll durch mehrere europäische Workshops die Möglichkeit bieten, gemeinsam darauf zu schauen, wie sich rassistische Diskriminierung in Programmen und Strukturen zeigt und was getan werden kann, um Rassismus in unseren Haltungen und Handlungen zu erkennen und anzugehen. Beabsichtigte Ergebnisse dieses Prozesses sind zum einen Methoden und Konzepte für die rassismuskritische und –sensible Jugendarbeit, die gemeinsam erarbeitet und in der jeweiligen Arbeitspraxis erprobt werden sollen. Zum anderen soll die rassismuskritische Organisationsentwicklung der teilnehmenden Jugend- und Freiwilligendienstorganisationen ermöglicht und angeregt werden.

Für jeden dieser beiden Schwerpunkte entsteht im Lauf der 3 Jahre eine Publikation mit Methoden, Tools und Materialien, die gegen Ende der Projektlaufzeit anderen Organisationen und Netzwerken in den teilnehmenden Ländern sowie auf europäischer Ebene zur Verfügung gestellt werden.

Folgende europäische Partner sind beteiligt:

  • Dansk ICYE, Dänemark
  • SOCIUS, Deutschland
  • Maailmanvaihto, Finnland
  • Jeunesse et Reconstruction, Frankreich
  • AUS, Island
  • UNITED for Intercultural Action, European Network against nationalism, racism, fascism and in support of migrants and refugees / FSV, Ungarn
  • ICYE UK, Vereinigtes Königreich
  • KERIC, Slowakische Republik

Für SOCIUS sind Nicola Kriesel, Joana Ebbinghaus und Christian Baier für das Projekt verantwortlich. SOCIUS tritt mit der spezifischen Aufgabe an, Wissen und Expertise um die Themenfelder Veränderungsprozesse, Organisationsentwicklung und Inklusion in das Projekt zu bringen. Ziel ist an der Stelle eine höhere Sensibilität zu dem Thema bei allen Projektpartnern und Handlungskompetenzen sichtbar zu machen, wie daraus resultierende Fragen oder Prozesse besprechbar und gestaltbar gemacht werden können.

Vom 11.-13. April 2108 findet das nächste Treffen in Helsinki statt, weitere Treffen sind für 2019 und 2020 geplant. Wir freuen uns auf die gemeinsame Entwicklung von Ideen zur Unterstützung von Veränderungsprozessen in Freiwilligenorganisationen.

Über aktuelle Entwicklungen im Projekt können Sie sich direkt auf der STAR E Website informieren.

SOCIUS labor „Arbeit trotz Krankheit“

SOCIUS labor „Arbeit trotz Krankheit“

Neue Arbeitsansätze als Möglichkeit für „arbeitsunfähige“ Personen mitzugestalten

Sind Menschen nicht in der Lage, mehr als 15 Stunden in klassischen Arbeitssystemen zu arbeiten, gelten sie als arbeitsunfähig und gehören … ins Bett?

Kranke Menschen und Organisationen benötigen einander: Organisationen brauchen Fachkräfte und die Expertise von Menschen wird von Krankheit in der Regel nicht beeinträchtigt. Kranke Menschen müssen wirksam sein dürfen, als elementarer Bestandteil von Gesundung bzw. einem lebenswerten Leben mit Krankheit. Doch wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass kranke Menschen ihr gesamtes Potenzial einbringen können, ohne Last für andere Teammitglieder?

Monia Ben Larbi hat 10 Jahre am eigenen Arbeitsprozess nach Lösungen geforscht und in neuen Arbeitsformen einen Ansatz gefunden, von dem alle profitieren. Im Labor wird ein Ansatz ausprobiert, in dem Krankheit und Grenzempfinden ein Motor von Organisationsentwicklung sind.

Monia Ben Larbi

Serielle Projektentwicklerin zu gesellschaftlichem Wandel (Bei- spiele: Mediationsstelle Frankfurt/ Oder; Humboldt-Viadrina School of Governance; Schule im Aufbruch; Dörfer im Aufbruch…). Nach einer schweren Erkrankung im Jahre 2006 lehnte sie die Rente ab und experimentierte mit Arbeitsweisen, die es ihr als kranke Person ermöglichen, weiterhin Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

maximale Teilnehmerzahl: 14

anmelden: fortbildung@socius.de oder Tel. 030-40301020
Ort: 10963 Berlin,Tempelhofer Ufer 21 (direkt U Bhf Möckernbrücke)

Do. 12.10.2017, 14-18 Uhr

 

Eingeladen sind BeraterInnen und Mitarbeitende sowie Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen.

Die Kosten: Die Höhe seines/ihres Teilnahmebeitrages bestimmt jede/r Teilnehmende am Ende der Veranstaltung selbst.

SOCIUS lounge: anschließend an das Labor, ab circa 18 Uhr mit excellentem Süppchen, Getränken und Gesprächen am Kaminfeuer.

SOCIUS – sinnvoll zusammenwirken

 

Wandel zur inklusiven Organisation

„Inklusion und Beteiligung als Chance in der Organisations- und Regionalentwicklung“

Wandel zur inklusiven Organisation

Im Folgenden stellen wir zunächst kurz dar, was wir unter „Inklusion“ und „Organisationsentwicklung“ verstehen. Im nächsten Schritt beschreiben wir die Bedeutung von Inklusion für Organisationen. Darauf aufbauend beschreiben wir (mögliche) Vorgehensweisen für einen Wandel zur inklusiven Organisation. Abschließend haben wir mit zwei Menschen über gelungene Beispiele inklusiver Organisationen gesprochen.

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