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SOCIUS labor “Arbeit trotz Krankheit”

SOCIUS labor “Arbeit trotz Krankheit”

Neue Arbeitsansätze als Möglichkeit für „arbeitsunfähige“ Personen mitzugestalten

Sind Menschen nicht in der Lage, mehr als 15 Stunden in klassischen Arbeitssystemen zu arbeiten, gelten sie als arbeitsunfähig und gehören … ins Bett?

Kranke Menschen und Organisationen benötigen einander: Organisationen brauchen Fachkräfte und die Expertise von Menschen wird von Krankheit in der Regel nicht beeinträchtigt. Kranke Menschen müssen wirksam sein dürfen, als elementarer Bestandteil von Gesundung bzw. einem lebenswerten Leben mit Krankheit. Doch wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass kranke Menschen ihr gesamtes Potenzial einbringen können, ohne Last für andere Teammitglieder?

Monia Ben Larbi hat 10 Jahre am eigenen Arbeitsprozess nach Lösungen geforscht und in neuen Arbeitsformen einen Ansatz gefunden, von dem alle profitieren. Im Labor wird ein Ansatz ausprobiert, in dem Krankheit und Grenzempfinden ein Motor von Organisationsentwicklung sind.

Monia Ben Larbi

Serielle Projektentwicklerin zu gesellschaftlichem Wandel (Bei- spiele: Mediationsstelle Frankfurt/ Oder; Humboldt-Viadrina School of Governance; Schule im Aufbruch; Dörfer im Aufbruch…). Nach einer schweren Erkrankung im Jahre 2006 lehnte sie die Rente ab und experimentierte mit Arbeitsweisen, die es ihr als kranke Person ermöglichen, weiterhin Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

maximale Teilnehmerzahl: 14

anmelden: fortbildung@socius.de oder Tel. 030-40301020
Ort: 10963 Berlin,Tempelhofer Ufer 21 (direkt U Bhf Möckernbrücke)

Do. 12.10.2017, 14-18 Uhr

 

Eingeladen sind BeraterInnen und Mitarbeitende sowie Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen.

Die Kosten: Die Höhe seines/ihres Teilnahmebeitrages bestimmt jede/r Teilnehmende am Ende der Veranstaltung selbst.

SOCIUS lounge: anschließend an das Labor, ab circa 18 Uhr mit excellentem Süppchen, Getränken und Gesprächen am Kaminfeuer.

SOCIUS – sinnvoll zusammenwirken

 

Wandel zur inklusiven Organisation

„Inklusion und Beteiligung als Chance in der Organisations- und Regionalentwicklung“

Wandel zur inklusiven Organisation

Im Folgenden stellen wir zunächst kurz dar, was wir unter „Inklusion“ und „Organisationsentwicklung“ verstehen. Im nächsten Schritt beschreiben wir die Bedeutung von Inklusion für Organisationen. Darauf aufbauend beschreiben wir (mögliche) Vorgehensweisen für einen Wandel zur inklusiven Organisation. Abschließend haben wir mit zwei Menschen über gelungene Beispiele inklusiver Organisationen gesprochen.

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