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SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge November

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge November

OE Werkzeuge

Einführung in die Methoden der Organisationsentwicklung

Ein viertägiges Intensivseminar mit einer Einführung in 3x3 Methoden der Organisationsentwicklung. Neben der persönlichen Atmosphäre in einer kleinen Gruppe von max 8 Personen werden auch die kollegiale Beratung zwischen den Fortbildungstagen und ein Life Coaching bei den individuellen Fallbeispielen eine direkte Anwendbarkeit des Gelernten ermöglichen. Die Seminarinhalte und das Vorgehen sind sehr subjektiv geprägt und basieren allesamt auf eigenen – freudvollen und schmerzlichen – Erfahrungen aus zwanzig Jahren Beratungsarbeit.

Lernen aus eigenem Erleben

Die Fortbildung ist sowohl für externe Beratende, als auch für Führende / Mitarbeitende in gemeinwohlorientierten Organisationen konzipiert. Sie soll helfen, die Entwicklungen in diesen Organisationen besser zu verstehen und aufzeigen, welche methodischen Möglichkeiten es gibt, wünschenswerte Entwicklungen zu fördern, Konflikte sinnvoll auszutragen und Blockaden zu vermeiden. Gerne würde ich alle Seminarteilnehmenden mitnehmen auf einen induktiven Lernweg, den ich selbst auch gegangen bin: Also aus der Beobachtung, welche Vorgehensweisen und Methoden wirksam sind, bildet sich Schritt für Schritt die Theorie. Letztlich kann damit aus dem eigenen Erleben – also sehr authentisch – die eigene Arbeits-, Führungs- oder Beratungs-Haltung geformt werden. In der Lerntheorie sind das die am nachhaltigsten wirksamen Reifungsprozesse.

Unfreeze – moving – refreeze!

Wir werden jede der neun Arbeitseinheiten in den ersten drei Seminartagen (3x3) mit einer Methode beginnen; einer Übung mit der man die Vorgehensweise nicht nur theoretisch kennenlernt, sondern auch emotional die Wirkung an sich selbst erlebt. Nach der Reflektion der eben gemachten Erfahrung werden wir prüfen, wie dieses Erleben in den theoretischen Hintergrund der betreffenden Arbeitsrichtung passt. Durch dieses „Reinschnuppern“ in neun Felder entsteht nicht nur ein Überblickswissen, sondern auch eine „emotionale Landkarte“ mit einer natürlichen Auswahl welche Vorgehensweise für mich passt. Der Ablauf der Fortbildung ist der Architektur eines begleiteten Entwicklungsprozesses nachempfunden, entsprechend dem Altmeister der Organisationsentwicklung Kurt Lewin (unfreezing, moving, refreezing…):

Realitätstransfer

Am vierten Seminartag kann jede/r Teilnehmende selbst in der Rolle eine/r Entwicklungsbegleiter/in das Gelernte ausprobieren. In einem Life Coaching wird diese „Arbeitsprobe in Fallarbeit“ ausgewertet und von den Kolleg*innen auf Wirksamkeit und Plausibilität geprüft. Damit wird in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit des Transfers in die Realität ermöglicht.

Kollegiale Beratung

Bestandteil der Fortbildung sind auch drei zweistündige selbstorganisierte kollegiale Beratungen zwischen den Fortbildungstagen, in denen sich die Teilnehmenden zu zweit oder zu dritt gegenseitig kollegial austauschen und das Gelernte in ihre jeweilige Praxis übersetzen.

Die Auswahl der Methoden und Theorien erfolgte aus unserer SOCIUS Beraterpraxis. Es handelt sich durchgängig um Grundlagen mit hoher Praxisrelevanz und Wirksamkeit im Organisationsalltag. Um die methodische Vorgehensweise besser einordnen zu können werde ich kursorisch folgende Arbeitsrichtungen skizzieren – jeweils passend als Hintergrund zu einer Übung:

  • Biografiearbeit
  • Design Thinking
  • Appreciative Inquiry
  • Psychodrama
  • Organisationsaufstellungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Soziokratie
  • Transaktionsanalyse
  • Gruppendynamik

Kleine Gruppen

Natürlich ist ein so umfassendes Pensum eine große Herausforderung. Ich selbst liebe es, mit radikaler Komplexitätsreduktion zu arbeiten – also grobe Linien und erleichternde „Vorurteile“ (Annahmen, Anmutungen). Ziel ist es, sich selbst in seinem Wollen im „großen Ganzen“ zu verorten. Und wir haben natürlich durch die kleine Gruppe die feine Chance, sehr individuell und intensiv zu arbeiten.

Voraussetzungen

Ein „einschlägiges“ Vorwissen erwarte ich nicht, allerdings wäre es hilfreich, wenn alle die vorbereitende Lektüre zum jeweiligen Seminartag auch gelesen haben. Zu jeder der neun Herangehensweisen gibt es im Vorfeld eine schriftliche Einführung mit kommentierten weiterführenden Literaturangaben (je 2-3 Seiten). Zusammen mit der kollegialen Beratung sollte für die Fortbildung pro Woche damit ein Seminartag und ein halber Tag Vor- und Nachbereitung eingeplant werden. Wenn jemand einen Tag durch Krankheit oder Terminkollision verpasst hat, kann er / sie es in einem der folgenden Durchgänge nachholen. Die Fortbildung wird mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

=

Termine

Dieses Seminar findet in 5 verschiedenen Durchgängen statt. Wählen Sie den für Sie passenden Termin:

  • März 2019 (dienstags): 5., 12., 19., 26. März
  • Mai 2019 (montags): 6., 13., 20., 27. Mai
  • August 2019 (Blockseminar Mo-Do): 5.-8. August
  • September 2019 (dienstags): 27. August, 3., 10., 17. September
  • November 2019 (montags): 4., 11., 18., 25. November
=

Die Kosten

Die Teilnahmekosten für dieses Seminar betragen 1.150 Euro (für Organisationen), 950 Euro (für Selbstzahler), 750 Euro (Kontingent für TN mit geringen Einnahmen).

PS:

Wer dann im Berufsalltag mit seinen Tücken Unterstützung haben möchte, kann auch nach Abschluss der Fortbildung an einer Supervisionsgruppe in zweimonatlichen Abstand teilnehmen und diese zur Fallbesprechung nutzen. Und wer insgesamt Appetit bekommen hat: Als Vertiefung bietet sich die prozessorientierte SOCIUS Fortbildung „gemeinnützige Organisationen entwickeln! gOe!“ (10 Tage) an, die zweimal jährlich angeboten wird (in Naumburg und in Berlin).

Rudi Piwko

Rudi Piwko, Jahrgang 1960, hat zwanzig Jahre in gemeinnützigen Organisationen gearbeitet (von Schülersprecher bis Geschäftsführer internationale Bildung) und zwanzig Jahre vorwiegend gemeinnützige Organisationen in ihren Entwicklungen begleitet (Gründung von SOCIUS in 1998). Inspiriert durch eine längere Wander-Auszeit stellt er nun einen Extrakt aus seinen Erfahrungen in dieser Fortbildung zur Verfügung.

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge September

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge September

OE Werkzeuge

Einführung in die Methoden der Organisationsentwicklung

Ein viertägiges Intensivseminar mit einer Einführung in 3x3 Methoden der Organisationsentwicklung. Neben der persönlichen Atmosphäre in einer kleinen Gruppe von max 8 Personen werden auch die kollegiale Beratung zwischen den Fortbildungstagen und ein Life Coaching bei den individuellen Fallbeispielen eine direkte Anwendbarkeit des Gelernten ermöglichen. Die Seminarinhalte und das Vorgehen sind sehr subjektiv geprägt und basieren allesamt auf eigenen – freudvollen und schmerzlichen – Erfahrungen aus zwanzig Jahren Beratungsarbeit.

Lernen aus eigenem Erleben

Die Fortbildung ist sowohl für externe Beratende, als auch für Führende / Mitarbeitende in gemeinwohlorientierten Organisationen konzipiert. Sie soll helfen, die Entwicklungen in diesen Organisationen besser zu verstehen und aufzeigen, welche methodischen Möglichkeiten es gibt, wünschenswerte Entwicklungen zu fördern, Konflikte sinnvoll auszutragen und Blockaden zu vermeiden.

Gerne würde ich alle Seminarteilnehmenden mitnehmen auf einen induktiven Lernweg, den ich selbst auch gegangen bin: Also aus der Beobachtung, welche Vorgehensweisen und Methoden wirksam sind, bildet sich Schritt für Schritt die Theorie. Letztlich kann damit aus dem eigenen Erleben – also sehr authentisch – die eigene Arbeits-, Führungs- oder Beratungs-Haltung geformt werden. In der Lerntheorie sind das die am nachhaltigsten wirksamen Reifungsprozesse.

Unfreeze – moving – refreeze!

Wir werden jede der neun Arbeitseinheiten in den ersten drei Seminartagen (3x3) mit einer Methode beginnen; einer Übung mit der man die Vorgehensweise nicht nur theoretisch kennenlernt, sondern auch emotional die Wirkung an sich selbst erlebt. Nach der Reflektion der eben gemachten Erfahrung werden wir prüfen, wie dieses Erleben in den theoretischen Hintergrund der betreffenden Arbeitsrichtung passt. Durch dieses „Reinschnuppern“ in neun Felder entsteht nicht nur ein Überblickswissen, sondern auch eine „emotionale Landkarte“ mit einer natürlichen Auswahl welche Vorgehensweise für mich passt.

Der Ablauf der Fortbildung ist der Architektur eines begleiteten Entwicklungsprozesses nachempfunden, entsprechend dem Altmeister der Organisationsentwicklung Kurt Lewin (unfreezing, moving, refreezing…):

Realitätstransfer

Am vierten Seminartag kann jede/r Teilnehmende selbst in der Rolle eine/r Entwicklungsbegleiter/in das Gelernte ausprobieren. In einem Life Coaching wird diese „Arbeitsprobe in Fallarbeit“ ausgewertet und von den Kolleg*innen auf Wirksamkeit und Plausibilität geprüft. Damit wird in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit des Transfers in die Realität ermöglicht.

Kollegiale Beratung

Bestandteil der Fortbildung sind auch drei zweistündige selbstorganisierte kollegiale Beratungen zwischen den Fortbildungstagen, in denen sich die Teilnehmenden zu zweit oder zu dritt gegenseitig kollegial austauschen und das Gelernte in ihre jeweilige Praxis übersetzen.

Die Auswahl der Methoden und Theorien erfolgte aus unserer SOCIUS Beraterpraxis. Es handelt sich durchgängig um Grundlagen mit hoher Praxisrelevanz und Wirksamkeit im Organisationsalltag. Um die methodische Vorgehensweise besser einordnen zu können werde ich kursorisch folgende Arbeitsrichtungen skizzieren – jeweils passend als Hintergrund zu einer Übung:

  • Biografiearbeit
  • Design Thinking
  • Appreciative Inquiry
  • Psychodrama
  • Organisationsaufstellungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Soziokratie
  • Transaktionsanalyse
  • Gruppendynamik

Kleine Gruppen

Natürlich ist ein so umfassendes Pensum eine große Herausforderung. Ich selbst liebe es, mit radikaler Komplexitätsreduktion zu arbeiten – also grobe Linien und erleichternde „Vorurteile“ (Annahmen, Anmutungen). Ziel ist es, sich selbst in seinem Wollen im „großen Ganzen“ zu verorten. Und wir haben natürlich durch die kleine Gruppe die feine Chance, sehr individuell und intensiv zu arbeiten.

Voraussetzungen

Ein „einschlägiges“ Vorwissen erwarte ich nicht, allerdings wäre es hilfreich, wenn alle die vorbereitende Lektüre zum jeweiligen Seminartag auch gelesen haben. Zu jeder der neun Herangehensweisen gibt es im Vorfeld eine schriftliche Einführung mit kommentierten weiterführenden Literaturangaben (je 2-3 Seiten). Zusammen mit der kollegialen Beratung sollte für die Fortbildung pro Woche damit ein Seminartag und ein halber Tag Vor- und Nachbereitung eingeplant werden. Wenn jemand einen Tag durch Krankheit oder Terminkollision verpasst hat, kann er / sie es in einem der folgenden Durchgänge nachholen. Die Fortbildung wird mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

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Termine

Dieses Seminar findet in 5 verschiedenen Durchgängen statt. Wählen Sie den für Sie passenden Termin:

  • März 2019 (dienstags): 5., 12., 19., 26. März
  • Mai 2019 (montags): 6., 13., 20., 27. Mai
  • August 2019 (Blockseminar Mo-Do): 5.-8. August
  • September 2019 (dienstags): 27. August, 3., 10., 17. September
  • November 2019 (montags): 4., 11., 18., 25. November
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Die Kosten

Die Teilnahmekosten für dieses Seminar betragen 1.150 Euro (für Organisationen), 950 Euro (für Selbstzahler), 750 Euro (Kontingent für TN mit geringen Einnahmen).

PS:

Wer dann im Berufsalltag mit seinen Tücken Unterstützung haben möchte, kann auch nach Abschluss der Fortbildung an einer Supervisionsgruppe in zweimonatlichen Abstand teilnehmen und diese zur Fallbesprechung nutzen. Und wer insgesamt Appetit bekommen hat: Als Vertiefung bietet sich die prozessorientierte SOCIUS Fortbildung „gemeinnützige Organisationen entwickeln! gOe!“ (10 Tage) an, die zweimal jährlich angeboten wird (in Naumburg und in Berlin).

Rudi Piwko

Rudi Piwko, Jahrgang 1960, hat zwanzig Jahre in gemeinnützigen Organisationen gearbeitet (von Schülersprecher bis Geschäftsführer internationale Bildung) und zwanzig Jahre vorwiegend gemeinnützige Organisationen in ihren Entwicklungen begleitet (Gründung von SOCIUS in 1998). Inspiriert durch eine längere Wander-Auszeit stellt er nun einen Extrakt aus seinen Erfahrungen in dieser Fortbildung zur Verfügung.

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge August

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge August

OE Werkzeuge

Einführung in die Methoden der Organisationsentwicklung

Ein viertägiges Intensivseminar mit einer Einführung in 3x3 Methoden der Organisationsentwicklung. Neben der persönlichen Atmosphäre in einer kleinen Gruppe von max 8 Personen werden auch die kollegiale Beratung zwischen den Fortbildungstagen und ein Life Coaching bei den individuellen Fallbeispielen eine direkte Anwendbarkeit des Gelernten ermöglichen. Die Seminarinhalte und das Vorgehen sind sehr subjektiv geprägt und basieren allesamt auf eigenen – freudvollen und schmerzlichen – Erfahrungen aus zwanzig Jahren Beratungsarbeit.

Lernen aus eigenem Erleben

Die Fortbildung ist sowohl für externe Beratende, als auch für Führende / Mitarbeitende in gemeinwohlorientierten Organisationen konzipiert. Sie soll helfen, die Entwicklungen in diesen Organisationen besser zu verstehen und aufzeigen, welche methodischen Möglichkeiten es gibt, wünschenswerte Entwicklungen zu fördern, Konflikte sinnvoll auszutragen und Blockaden zu vermeiden.

Gerne würde ich alle Seminarteilnehmenden mitnehmen auf einen induktiven Lernweg, den ich selbst auch gegangen bin: Also aus der Beobachtung, welche Vorgehensweisen und Methoden wirksam sind, bildet sich Schritt für Schritt die Theorie. Letztlich kann damit aus dem eigenen Erleben – also sehr authentisch – die eigene Arbeits-, Führungs- oder Beratungs-Haltung geformt werden. In der Lerntheorie sind das die am nachhaltigsten wirksamen Reifungsprozesse.

Unfreeze – moving – refreeze!

Wir werden jede der neun Arbeitseinheiten in den ersten drei Seminartagen (3x3) mit einer Methode beginnen; einer Übung mit der man die Vorgehensweise nicht nur theoretisch kennenlernt, sondern auch emotional die Wirkung an sich selbst erlebt. Nach der Reflektion der eben gemachten Erfahrung werden wir prüfen, wie dieses Erleben in den theoretischen Hintergrund der betreffenden Arbeitsrichtung passt. Durch dieses „Reinschnuppern“ in neun Felder entsteht nicht nur ein Überblickswissen, sondern auch eine „emotionale Landkarte“ mit einer natürlichen Auswahl welche Vorgehensweise für mich passt.

Der Ablauf der Fortbildung ist der Architektur eines begleiteten Entwicklungsprozesses nachempfunden, entsprechend dem Altmeister der Organisationsentwicklung Kurt Lewin (unfreezing, moving, refreezing…):

Realitätstransfer

Am vierten Seminartag kann jede/r Teilnehmende selbst in der Rolle eine/r Entwicklungsbegleiter/in das Gelernte ausprobieren. In einem Life Coaching wird diese „Arbeitsprobe in Fallarbeit“ ausgewertet und von den Kolleg*innen auf Wirksamkeit und Plausibilität geprüft. Damit wird in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit des Transfers in die Realität ermöglicht.

Kollegiale Beratung

Bestandteil der Fortbildung sind auch drei zweistündige selbstorganisierte kollegiale Beratungen zwischen den Fortbildungstagen, in denen sich die Teilnehmenden zu zweit oder zu dritt gegenseitig kollegial austauschen und das Gelernte in ihre jeweilige Praxis übersetzen.

Die Auswahl der Methoden und Theorien erfolgte aus unserer SOCIUS Beraterpraxis. Es handelt sich durchgängig um Grundlagen mit hoher Praxisrelevanz und Wirksamkeit im Organisationsalltag. Um die methodische Vorgehensweise besser einordnen zu können werde ich kursorisch folgende Arbeitsrichtungen skizzieren – jeweils passend als Hintergrund zu einer Übung:

  • Biografiearbeit
  • Design Thinking
  • Appreciative Inquiry
  • Psychodrama
  • Organisationsaufstellungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Soziokratie
  • Transaktionsanalyse
  • Gruppendynamik

Kleine Gruppen

Natürlich ist ein so umfassendes Pensum eine große Herausforderung. Ich selbst liebe es, mit radikaler Komplexitätsreduktion zu arbeiten – also grobe Linien und erleichternde „Vorurteile“ (Annahmen, Anmutungen). Ziel ist es, sich selbst in seinem Wollen im „großen Ganzen“ zu verorten. Und wir haben natürlich durch die kleine Gruppe die feine Chance, sehr individuell und intensiv zu arbeiten.

Voraussetzungen

Ein „einschlägiges“ Vorwissen erwarte ich nicht, allerdings wäre es hilfreich, wenn alle die vorbereitende Lektüre zum jeweiligen Seminartag auch gelesen haben. Zu jeder der neun Herangehensweisen gibt es im Vorfeld eine schriftliche Einführung mit kommentierten weiterführenden Literaturangaben (je 2-3 Seiten). Zusammen mit der kollegialen Beratung sollte für die Fortbildung pro Woche damit ein Seminartag und ein halber Tag Vor- und Nachbereitung eingeplant werden. Wenn jemand einen Tag durch Krankheit oder Terminkollision verpasst hat, kann er / sie es in einem der folgenden Durchgänge nachholen. Die Fortbildung wird mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

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Termine

Dieses Seminar findet in 5 verschiedenen Durchgängen statt. Wählen Sie den für Sie passenden Termin:

  • März 2019 (dienstags): 5., 12., 19., 26. März
  • Mai 2019 (montags): 6., 13., 20., 27. Mai
  • August 2019 (Blockseminar Mo-Do): 5.-8. August
  • September 2019 (dienstags): 27. August, 3., 10., 17. September
  • November 2019 (montags): 4., 11., 18., 25. November
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Die Kosten

Die Teilnahmekosten für dieses Seminar betragen 1.150 Euro (für Organisationen), 950 Euro (für Selbstzahler), 750 Euro (Kontingent für TN mit geringen Einnahmen).

PS:

Wer dann im Berufsalltag mit seinen Tücken Unterstützung haben möchte, kann auch nach Abschluss der Fortbildung an einer Supervisionsgruppe in zweimonatlichen Abstand teilnehmen und diese zur Fallbesprechung nutzen. Und wer insgesamt Appetit bekommen hat: Als Vertiefung bietet sich die prozessorientierte SOCIUS Fortbildung „gemeinnützige Organisationen entwickeln! gOe!“ (10 Tage) an, die zweimal jährlich angeboten wird (in Naumburg und in Berlin).

Rudi Piwko

Rudi Piwko, Jahrgang 1960, hat zwanzig Jahre in gemeinnützigen Organisationen gearbeitet (von Schülersprecher bis Geschäftsführer internationale Bildung) und zwanzig Jahre vorwiegend gemeinnützige Organisationen in ihren Entwicklungen begleitet (Gründung von SOCIUS in 1998). Inspiriert durch eine längere Wander-Auszeit stellt er nun einen Extrakt aus seinen Erfahrungen in dieser Fortbildung zur Verfügung.

SOCIUS Führungsakademie: Berufsbiographische Entwicklungen

SOCIUS Führungsakademie: Berufsbiographische Entwicklungen

Methodische Fortbildung & kollegiale Begleitung
für Selbständige & Mitarbeitende / Leitende in gemeinnützigen Organisationen:

Berufsbiographische Entwicklungen

Wir, Cornelia Spohn und Rudi Piwko, haben auf unsere jeweils drei Jahrzehnte Berufserfahrung als Geschäftsführende in gemeinnützigen Organisationen sowie Beratende zurückgeschaut und überlegt, was hätten wir uns selbst an manchen schwierigen Stellen unseres Berufslebens an Fortbildung oder Unterstützung gewünscht? Das Ergebnis unseres Nachdenkens wollen wir nun umsetzen: Eine Mischung aus fachlichen Impulsen, der Reflektion in einer vertrauter werdenden Gruppe und eine angeleitete Einübung von Methoden zur Lösung persönlicher Herausforderungen.

Eine stärkende Fortbildung
Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die in gemeinnützigen Organisationen oder als Selbständige arbeiten und ihre persönliche berufliche Herausforderung über einen längeren Zeitraum methodisch angeleitet reflektieren möchten. Angesprochen sind alle, die sich in Umbruchsituationen, in beruflichen Übergängen oder Umorientierungen eine professionelle und kollegiale Unterstützung wünschen.

Jedes Modul bietet zum Einstieg als Fortbildung eine praktische Einführung in Vorgehensweisen der Organisationsentwicklung mit eigenen Übungen an. Den Schwerpunkt bildet dann die konkrete Arbeit an eigenen Praxisfällen oder auch berufsbiografischen Themen in der Gruppe, in der auch Methoden des Coaching angewandt werden. So hat jede/r Teilnehmende die Möglichkeit, die je eigenen Anliegen über 18 Monate kontinuierlich mit einer solidarisch unterstützenden Gruppe gemeinsam zu entwickeln.

Die Teilnehmenden erhalten so eine Fülle von Anregungen für sich und erfahren über einen längeren Zeitraum die Spezifik von beiden Rollen – beraten werden und selbst kollegial beraten. Unser Ziel ist es, eine Kombination von methodischen Impulsen und stärkender Begleitung anzubieten: Letztlich ein im besten Sinne am eigenen Erleben ausgerichtetes Lernen in der Gruppe.
Angedacht ist nach Abschluss der Fortbildung ein oder zwei jährliche Auffrischungstage für die Gruppe anzubieten.

 

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Die Kosten

Da in Umbruchsituationen oder im Übergang zur Selbständigkeit oft auch finanzielle Engpässe entstehen, haben wir eine soziale Preisgestaltung vorgesehen. Neben dem regulären Preis von 3.450 € für Organisationen gibt es den Preis von 2.950 € für private Selbstzahler und ein Kontingent für Menschen mit geringen Einkommen zum Preis von 2.450 €. Bei der Suche von preiswerten Unterkünften in Berlin und Frankfurt sind wir behilflich. Die Kosten für Unterkunft/Verpflegung in Südfrankreich belaufen sich auf ca. 60 € pro Tag und sind im genannten Preis nicht enthalten.

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Auf einen Blick

  • Sieben Module á 2 Tage in Berlin und Frankfurt a.M. alle 3 Monate über 1,5 Jahre.
  • Max. 12 Teilnehmende, methodische Vielfalt und Bearbeitung eigener Themen, durchgängig von Rudi Piwko und Cornelia Spohn begleitet.
  • Ein Doppelmodul im Mai 2020 in den Cevennen/Südfrankreich. Soziale Staffelung der Teilnahmegebühr.
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Termine und Orte

  • Jeweils Mittwoch 18.00 Uhr bis Freitag 17.00 Uhr in den Räumen von SOCIUS in Berlin Kreuzberg oder in den Räumen der Jugend- und Familienhilfe e.V. in Frankfurt Bornheim.
  • Wir werden abwechselnd in Frankfurt und Berlin arbeiten.
  • Das Doppelmodul findet in den Cevennen bei Montpellier in Südfrankreich statt. (www.seranne.org)
  • 2019: 15.-17. Mai (Berlin), 28.-30. August (Frankfurt), 27.-29. November (Berlin)
  • 2020: 12.-14. Februar (Frankfurt), 11.-15. Mai (St. Jean de Buèges), 26.-28. August (Berlin)

Rudi Piwko

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Als Berufseinstieg habe ich einen Verein zur Völkerverständigung aufgebaut und vor nun 20 Jahren die SOCIUS Organisationsberatung als gemeinnützige GmbH gegründet. Gelernt habe ich eine ganzheitliche Entwicklungsbegleitung (Trigon), aber geformt hat sich mein Beratungsstil vor allem in den vielen Beratungsprozessen mit gemeinnützigen Vereinen, Verbänden, oder Initiativen. Ich selbst beschäftige mich nach einer längeren Wanderauszeit damit, wie man Erfahrung sinnvoll weitergeben kann. Cornelia Spohn habe ich in einer intensiven Verbandsentwicklung schätzen gelernt und freue mich auf eine kongeniale gemeinsame Moderation. Ich bin inzwischen Großvater und lebe mit Frau, Hund, Katze und zwei Hühnern in Berlin – Charlottenburg.

 

Cornelia Spohn

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Fünf Jahre leben und arbeiten in Istanbul haben mir meine Grenzen gezeigt, aber auch, wie ich sie erweitern kann: eine Form kultureller Selbsterfahrung. Seitdem hat mich das Interesse an vielfältigen Perspektiven nicht mehr losgelassen. In den elf Jahren als Bundesgeschäftsführerin des Verbandes binationaler Familien lernte ich die Bedeutung von Führung, von Strukturen und Steuerung kennen. Ausbildung und Praxis als Supervisorin und Coach haben mein Verständnis von biografischen Prozessen in ihrem jeweiligen sozialen Kontext vertieft. Und so macht´s für mich die Mischung: Achtsam in Beziehung sein, einen hilfreichen Rahmen gestalten und auf sich selbst neugierig bleiben: „Sich irritiert zu fühlen ist der Anfang wahren Wissens“ sagt der libanesische Dichter Khalil Gibran.
Ich lebe mit meinem Mann und Hund in Frankfurt Dornbusch.

 

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge Mai

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge Mai

OE Werkzeuge

Einführung in die Methoden der Organisationsentwicklung

Ein viertägiges Intensivseminar mit einer Einführung in 3x3 Methoden der Organisationsentwicklung. Neben der persönlichen Atmosphäre in einer kleinen Gruppe von max 8 Personen werden auch die kollegiale Beratung zwischen den Fortbildungstagen und ein Life Coaching bei den individuellen Fallbeispielen eine direkte Anwendbarkeit des Gelernten ermöglichen. Die Seminarinhalte und das Vorgehen sind sehr subjektiv geprägt und basieren allesamt auf eigenen – freudvollen und schmerzlichen – Erfahrungen aus zwanzig Jahren Beratungsarbeit.

Lernen aus eigenem Erleben

Die Fortbildung ist sowohl für externe Beratende, als auch für Führende / Mitarbeitende in gemeinwohlorientierten Organisationen konzipiert. Sie soll helfen, die Entwicklungen in diesen Organisationen besser zu verstehen und aufzeigen, welche methodischen Möglichkeiten es gibt, wünschenswerte Entwicklungen zu fördern, Konflikte sinnvoll auszutragen und Blockaden zu vermeiden.

Gerne würde ich alle Seminarteilnehmenden mitnehmen auf einen induktiven Lernweg, den ich selbst auch gegangen bin: Also aus der Beobachtung, welche Vorgehensweisen und Methoden wirksam sind, bildet sich Schritt für Schritt die Theorie. Letztlich kann damit aus dem eigenen Erleben – also sehr authentisch – die eigene Arbeits-, Führungs- oder Beratungs-Haltung geformt werden. In der Lerntheorie sind das die am nachhaltigsten wirksamen Reifungsprozesse.

Unfreeze – moving – refreeze!

Wir werden jede der neun Arbeitseinheiten in den ersten drei Seminartagen (3x3) mit einer Methode beginnen; einer Übung mit der man die Vorgehensweise nicht nur theoretisch kennenlernt, sondern auch emotional die Wirkung an sich selbst erlebt. Nach der Reflektion der eben gemachten Erfahrung werden wir prüfen, wie dieses Erleben in den theoretischen Hintergrund der betreffenden Arbeitsrichtung passt. Durch dieses „Reinschnuppern“ in neun Felder entsteht nicht nur ein Überblickswissen, sondern auch eine „emotionale Landkarte“ mit einer natürlichen Auswahl welche Vorgehensweise für mich passt.

Der Ablauf der Fortbildung ist der Architektur eines begleiteten Entwicklungsprozesses nachempfunden, entsprechend dem Altmeister der Organisationsentwicklung Kurt Lewin (unfreezing, moving, refreezing…):

Realitätstransfer

Am vierten Seminartag kann jede/r Teilnehmende selbst in der Rolle eine/r Entwicklungsbegleiter/in das Gelernte ausprobieren. In einem Life Coaching wird diese „Arbeitsprobe in Fallarbeit“ ausgewertet und von den Kolleg*innen auf Wirksamkeit und Plausibilität geprüft. Damit wird in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit des Transfers in die Realität ermöglicht.

Kollegiale Beratung

Bestandteil der Fortbildung sind auch drei zweistündige selbstorganisierte kollegiale Beratungen zwischen den Fortbildungstagen, in denen sich die Teilnehmenden zu zweit oder zu dritt gegenseitig kollegial austauschen und das Gelernte in ihre jeweilige Praxis übersetzen.

Die Auswahl der Methoden und Theorien erfolgte aus unserer SOCIUS Beraterpraxis. Es handelt sich durchgängig um Grundlagen mit hoher Praxisrelevanz und Wirksamkeit im Organisationsalltag. Um die methodische Vorgehensweise besser einordnen zu können werde ich kursorisch folgende Arbeitsrichtungen skizzieren – jeweils passend als Hintergrund zu einer Übung:

  • Biografiearbeit
  • Design Thinking
  • Appreciative Inquiry
  • Psychodrama
  • Organisationsaufstellungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Soziokratie
  • Transaktionsanalyse
  • Gruppendynamik

Kleine Gruppen

Natürlich ist ein so umfassendes Pensum eine große Herausforderung. Ich selbst liebe es, mit radikaler Komplexitätsreduktion zu arbeiten – also grobe Linien und erleichternde „Vorurteile“ (Annahmen, Anmutungen). Ziel ist es, sich selbst in seinem Wollen im „großen Ganzen“ zu verorten. Und wir haben natürlich durch die kleine Gruppe die feine Chance, sehr individuell und intensiv zu arbeiten.

Voraussetzungen

Ein „einschlägiges“ Vorwissen erwarte ich nicht, allerdings wäre es hilfreich, wenn alle die vorbereitende Lektüre zum jeweiligen Seminartag auch gelesen haben. Zu jeder der neun Herangehensweisen gibt es im Vorfeld eine schriftliche Einführung mit kommentierten weiterführenden Literaturangaben (je 2-3 Seiten). Zusammen mit der kollegialen Beratung sollte für die Fortbildung pro Woche damit ein Seminartag und ein halber Tag Vor- und Nachbereitung eingeplant werden. Wenn jemand einen Tag durch Krankheit oder Terminkollision verpasst hat, kann er / sie es in einem der folgenden Durchgänge nachholen. Die Fortbildung wird mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

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Termine

Dieses Seminar findet in 5 verschiedenen Durchgängen statt. Wählen Sie den für Sie passenden Termin:

  • März 2019 (dienstags): 5., 12., 19., 26. März
  • Mai 2019 (montags): 6., 13., 20., 27. Mai
  • August 2019 (Blockseminar Mo-Do): 5.-8. August
  • September 2019 (dienstags): 27. August, 3., 10., 17. September
  • November 2019 (montags): 4., 11., 18., 25. November
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Die Kosten

Die Teilnahmekosten für dieses Seminar betragen 1.150 Euro (für Organisationen), 950 Euro (für Selbstzahler), 750 Euro (Kontingent für TN mit geringen Einnahmen).

PS:

Wer dann im Berufsalltag mit seinen Tücken Unterstützung haben möchte, kann auch nach Abschluss der Fortbildung an einer Supervisionsgruppe in zweimonatlichen Abstand teilnehmen und diese zur Fallbesprechung nutzen. Und wer insgesamt Appetit bekommen hat: Als Vertiefung bietet sich die prozessorientierte SOCIUS Fortbildung „gemeinnützige Organisationen entwickeln! gOe!“ (10 Tage) an, die zweimal jährlich angeboten wird (in Naumburg und in Berlin).

Rudi Piwko

Rudi Piwko, Jahrgang 1960, hat zwanzig Jahre in gemeinnützigen Organisationen gearbeitet (von Schülersprecher bis Geschäftsführer internationale Bildung) und zwanzig Jahre vorwiegend gemeinnützige Organisationen in ihren Entwicklungen begleitet (Gründung von SOCIUS in 1998). Inspiriert durch eine längere Wander-Auszeit stellt er nun einen Extrakt aus seinen Erfahrungen in dieser Fortbildung zur Verfügung.

SOCIUS Führungsakademie: Der Mann führt – und wie!?

SOCIUS Führungsakademie: Der Mann führt – und wie!?

SOCIUS Führungsakademie: Der Mann führt – und wie?

Leitende müssen ihren Führungsstil hinterfragen, prüfen was sie an wen von ihrer Führungsverantwortung delegieren können und nicht zuletzt Grenzen für sich und andere setzen. Aktuelle und persönliche Herausforderungen dieser Art wollen wir in einem exklusiv kleinen Kreis von 6-8 männlichen Führungskräften aus dem gemeinnützigen Bereich in jeweils eineinhalb Tagen und kontinuierlich aufeinander aufbauend bearbeiten.
Die persönliche Atmosphäre in der kleinen Gruppe ermöglicht eine effektive gegenseitige Unterstützung und individuelle Begleitung durch den Moderator und Impulsgeber. Es wird eine inhaltlich methodische Entwicklungsbegleitung im Austausch in der Gruppe angestrebt. Die Form selbst bietet auch ein Beispiel für die Unterstützung partizipativer Führung. Daneben sind in einer reinen Männergruppe die „männlichen Führungsspezifika“ leichter hinterfragbar.

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Der Ablauf

Donnerstag ab 10.30: Ankommen mit Kaffee/ Tee – Beginn um 11.30 Uhr: Kurze Einstimmung und anschl. Input des Moderators/Übung. Auswertung der Übung und nach dem gemeinsam Abendessen Kaminfeuergespräch. Ende gegen 20.30 Uhr.
Freitag ab 9 Uhr: Einstieg und anschließend sechs Fallbesprechungen (je 45 Min.) mit supervidierter Kollegialer Beratung. Dazwischen gemeinsames Mittagessen. Reflektion gegen 15.30 und Ende ca. 16.00 Uhr
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Teilnehmende

Diese Fortbildung richtet sich an max. 8 männliche Führungskräfte im gemeinnützigen Bereich, die gern ihr Führungshandeln reflektieren möchten und sich nicht scheuen auch die spezifisch männlichen Anteile zu betrachten.
Die Gruppe ist als kontinuierliche Entwicklungsbegleitung auf Dauer angelegt und entstand im Jahre 2017. Einzelne neue Teilnehmende sind willkommen. Interessenten melden sich bitte bei Rudi Piwko.
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Kosten

330,- Euro pro Termin, 660,- Euro insgesamt.
Der Betrag ist von der MwSt befreit.
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Termine in 2019

Do 7. März 10.30/11.30 bis Fr 8. März 16.00 Uhr Do 5. Sept. 10.30/11.30 Uhr bis Fr 6. Sept. 16.00 Uhr Die beiden Termine sind nur zusammen buchbar

Rudi Piwko

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Rudi Piwko geht es bei dieser kontinuierlichen Gruppe in erster Linie darum, durch solidarische Kollegialität die Einsamkeit an der Spitze aufzulösen. Dies gelingt am besten in einem kleinen Kreis, in dem das Vertrauen über die Zeit wächst. Die Spezifik, als Mann nur Männer in Führungsrollen zu begleiten, ist eine besonders wertvolle Chance. Dabei kann die Selbstreflektion auch das wertvoll Männliche in der Führungsrolle zu Tage fördern. Reflektiertes Selbstbewußstsein gedeiht so zur edlen Souverenität. Wenn´s gut geht…

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge März

SOCIUS Seminar: OE Werkzeuge März

OE Werkzeuge

Einführung in die Methoden der Organisationsentwicklung

Ein viertägiges Intensivseminar mit einer Einführung in 3x3 Methoden der Organisationsentwicklung. Neben der persönlichen Atmosphäre in einer kleinen Gruppe von max 8 Personen werden auch die kollegiale Beratung zwischen den Fortbildungstagen und ein Life Coaching bei den individuellen Fallbeispielen eine direkte Anwendbarkeit des Gelernten ermöglichen. Die Seminarinhalte und das Vorgehen sind sehr subjektiv geprägt und basieren allesamt auf eigenen – freudvollen und schmerzlichen – Erfahrungen aus zwanzig Jahren Beratungsarbeit.

Lernen aus eigenem Erleben

Die Fortbildung ist sowohl für externe Beratende, als auch für Führende / Mitarbeitende in gemeinwohlorientierten Organisationen konzipiert. Sie soll helfen, die Entwicklungen in diesen Organisationen besser zu verstehen und aufzeigen, welche methodischen Möglichkeiten es gibt, wünschenswerte Entwicklungen zu fördern, Konflikte sinnvoll auszutragen und Blockaden zu vermeiden.

Gerne würde ich alle Seminarteilnehmenden mitnehmen auf einen induktiven Lernweg, den ich selbst auch gegangen bin: Also aus der Beobachtung, welche Vorgehensweisen und Methoden wirksam sind, bildet sich Schritt für Schritt die Theorie. Letztlich kann damit aus dem eigenen Erleben – also sehr authentisch – die eigene Arbeits-, Führungs- oder Beratungs-Haltung geformt werden. In der Lerntheorie sind das die am nachhaltigsten wirksamen Reifungsprozesse.

Unfreeze – moving – refreeze!

Wir werden jede der neun Arbeitseinheiten in den ersten drei Seminartagen (3x3) mit einer Methode beginnen; einer Übung mit der man die Vorgehensweise nicht nur theoretisch kennenlernt, sondern auch emotional die Wirkung an sich selbst erlebt. Nach der Reflektion der eben gemachten Erfahrung werden wir prüfen, wie dieses Erleben in den theoretischen Hintergrund der betreffenden Arbeitsrichtung passt. Durch dieses „Reinschnuppern“ in neun Felder entsteht nicht nur ein Überblickswissen, sondern auch eine „emotionale Landkarte“ mit einer natürlichen Auswahl welche Vorgehensweise für mich passt.

Der Ablauf der Fortbildung ist der Architektur eines begleiteten Entwicklungsprozesses nachempfunden, entsprechend dem Altmeister der Organisationsentwicklung Kurt Lewin (unfreezing, moving, refreezing…):

Realitätstransfer

Am vierten Seminartag kann jede/r Teilnehmende selbst in der Rolle eine/r Entwicklungsbegleiter/in das Gelernte ausprobieren. In einem Life Coaching wird diese „Arbeitsprobe in Fallarbeit“ ausgewertet und von den Kolleg*innen auf Wirksamkeit und Plausibilität geprüft. Damit wird in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit des Transfers in die Realität ermöglicht.

Kollegiale Beratung

Bestandteil der Fortbildung sind auch drei zweistündige selbstorganisierte kollegiale Beratungen zwischen den Fortbildungstagen, in denen sich die Teilnehmenden zu zweit oder zu dritt gegenseitig kollegial austauschen und das Gelernte in ihre jeweilige Praxis übersetzen.

Die Auswahl der Methoden und Theorien erfolgte aus unserer SOCIUS Beraterpraxis. Es handelt sich durchgängig um Grundlagen mit hoher Praxisrelevanz und Wirksamkeit im Organisationsalltag. Um die methodische Vorgehensweise besser einordnen zu können werde ich kursorisch folgende Arbeitsrichtungen skizzieren – jeweils passend als Hintergrund zu einer Übung:

  • Biografiearbeit
  • Design Thinking
  • Appreciative Inquiry
  • Psychodrama
  • Organisationsaufstellungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Soziokratie
  • Transaktionsanalyse
  • Gruppendynamik

Kleine Gruppen

Natürlich ist ein so umfassendes Pensum eine große Herausforderung. Ich selbst liebe es, mit radikaler Komplexitätsreduktion zu arbeiten – also grobe Linien und erleichternde „Vorurteile“ (Annahmen, Anmutungen). Ziel ist es, sich selbst in seinem Wollen im „großen Ganzen“ zu verorten. Und wir haben natürlich durch die kleine Gruppe die feine Chance, sehr individuell und intensiv zu arbeiten.

Voraussetzungen

Ein „einschlägiges“ Vorwissen erwarte ich nicht, allerdings wäre es hilfreich, wenn alle die vorbereitende Lektüre zum jeweiligen Seminartag auch gelesen haben. Zu jeder der neun Herangehensweisen gibt es im Vorfeld eine schriftliche Einführung mit kommentierten weiterführenden Literaturangaben (je 2-3 Seiten). Zusammen mit der kollegialen Beratung sollte für die Fortbildung pro Woche damit ein Seminartag und ein halber Tag Vor- und Nachbereitung eingeplant werden. Wenn jemand einen Tag durch Krankheit oder Terminkollision verpasst hat, kann er / sie es in einem der folgenden Durchgänge nachholen. Die Fortbildung wird mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung abgeschlossen.

=

Termine

Dieses Seminar findet in 5 verschiedenen Durchgängen statt. Wählen Sie den für Sie passenden Termin:

  • März 2019 (dienstags): 5., 12., 19., 26. März
  • Mai 2019 (montags): 6., 13., 20., 27. Mai
  • August 2019 (Blockseminar Mo-Do): 5.-8. August
  • September 2019 (dienstags): 27. August, 3., 10., 17. September
  • November 2019 (montags): 4., 11., 18., 25. November
=

Die Kosten

Die Teilnahmekosten für dieses Seminar betragen 1.150 Euro (für Organisationen), 950 Euro (für Selbstzahler), 750 Euro (Kontingent für TN mit geringen Einnahmen).

PS:

Wer dann im Berufsalltag mit seinen Tücken Unterstützung haben möchte, kann auch nach Abschluss der Fortbildung an einer Supervisionsgruppe in zweimonatlichen Abstand teilnehmen und diese zur Fallbesprechung nutzen. Und wer insgesamt Appetit bekommen hat: Als Vertiefung bietet sich die prozessorientierte SOCIUS Fortbildung „gemeinnützige Organisationen entwickeln! gOe!“ (10 Tage) an, die zweimal jährlich angeboten wird (in Naumburg und in Berlin).

Rudi Piwko

Rudi Piwko, Jahrgang 1960, hat zwanzig Jahre in gemeinnützigen Organisationen gearbeitet (von Schülersprecher bis Geschäftsführer internationale Bildung) und zwanzig Jahre vorwiegend gemeinnützige Organisationen in ihren Entwicklungen begleitet (Gründung von SOCIUS in 1998). Inspiriert durch eine längere Wander-Auszeit stellt er nun einen Extrakt aus seinen Erfahrungen in dieser Fortbildung zur Verfügung.

SOCIUS Kaminfeuergespräche: Berufsbiografische Entwicklung III

SOCIUS Kaminfeuergespräche: Berufsbiografische Entwicklung III

In den Wintermonaten ist Zeit für kontemplative Gespräche – betrachtend, beschaulich, besinnlich – ganz der griechischen „Theorie“ entsprechend. Diese Tradition soll hier in kleiner Runde am Kaminfeuer wiederbelebt werden.

Wie gestalten sich individuelle Berufswege – in welchen Phasen ist was wichtig und wie kommen Entscheidungen über Richtungen zustande?

Wie beeinflusst das Arbeitsumfeld die Perspektive auf die Berufswelt und das jeweilige Lebensgefühl? Wo ist Abgrenzung das Mittel der Wahl, wo (Um-) Gestaltung und wo die Flucht?

Wir haben drei Frauen eingeladen, mit uns ihre Erfahrungen im Berufsleben zu teilen. Alle eint, dass sie sowohl im gemeinnützigen wie im staatlichen oder kommunalen Bereich Führungserfahrungen haben.

Die Gespräche werden von Dr. Rudi Piwko moderiert und SOCIUS lädt anschließend zu einem offenen Ausklang ein.

11. Dezember 2018, 18.00 – 20.00 Uhr: Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg

16. Januar 2019,  18.00-20.00 Uhr: Petra Dachtler, Referatsleiterin OSCE und Europarat im Auswärtigen Amt

12. Februar 2019, 18.00-20.00 Uhr, Iris Hölling, Leiterin des Jugendamtes Treptow-Köpenick

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung unter piwko@socius.de ist wegen der begrenzten Zahl von acht Plätzen um das Kaminfeuer notwendig.

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Sinnvoll zusammenwirken

 

SOCIUS Kaminfeuergespräche: Berufsbiografische Entwicklung II

SOCIUS Kaminfeuergespräche: Berufsbiografische Entwicklung II

In den Wintermonaten ist Zeit für kontemplative Gespräche – betrachtend, beschaulich, besinnlich – ganz der griechischen „Theorie“ entsprechend. Diese Tradition soll hier in kleiner Runde am Kaminfeuer wiederbelebt werden.

Wie gestalten sich individuelle Berufswege – in welchen Phasen ist was wichtig und wie kommen Entscheidungen über Richtungen zustande?

Wie beeinflusst das Arbeitsumfeld die Perspektive auf die Berufswelt und das jeweilige Lebensgefühl? Wo ist Abgrenzung das Mittel der Wahl, wo (Um-) Gestaltung und wo die Flucht?

Wir haben drei Frauen eingeladen, mit uns ihre Erfahrungen im Berufsleben zu teilen. Alle eint, dass sie sowohl im gemeinnützigen wie im staatlichen oder kommunalen Bereich Führungserfahrungen haben.

Die Gespräche werden von Dr. Rudi Piwko moderiert und SOCIUS lädt anschließend zu einem offenen Ausklang ein.

11. Dezember 2018, 18.00 – 20.00 Uhr: Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg

16. Januar 2019,  18.00-20.00 Uhr: Petra Dachtler, Referatsleiterin OSCE und Europarat im Auswärtigen Amt

12. Februar 2019, 18.00-20.00 Uhr, Iris Hölling, Leiterin des Jugendamtes Treptow-Köpenick

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung unter piwko@socius.de ist wegen der begrenzten Zahl von acht Plätzen um das Kaminfeuer notwendig.

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SOCIUS Kaminfeuergespräche: Berufsbiografische Entwicklung

SOCIUS Kaminfeuergespräche: Berufsbiografische Entwicklung

In den Wintermonaten ist Zeit für kontemplative Gespräche – betrachtend, beschaulich, besinnlich – ganz der griechischen „Theorie“ entsprechend. Diese Tradition soll hier in kleiner Runde am Kaminfeuer wiederbelebt werden.

Wie gestalten sich individuelle Berufswege – in welchen Phasen ist was wichtig und wie kommen Entscheidungen über Richtungen zustande?

Wie beeinflusst das Arbeitsumfeld die Perspektive auf die Berufswelt und das jeweilige Lebensgefühl? Wo ist Abgrenzung das Mittel der Wahl, wo (Um-) Gestaltung und wo die Flucht?

Wir haben drei Frauen eingeladen, mit uns ihre Erfahrungen im Berufsleben zu teilen. Alle eint, dass sie sowohl im gemeinnützigen wie im staatlichen oder kommunalen Bereich Führungserfahrungen haben.

Die Gespräche werden von Dr. Rudi Piwko moderiert und SOCIUS lädt anschließend zu einem offenen Ausklang ein.

11. Dezember 2018, 18.00 – 20.00 Uhr: Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg

16. Januar 2019,  18.00-20.00 Uhr: Petra Dachtler, Referatsleiterin OSCE und Europarat im Auswärtigen Amt

12. Februar 2019, 18.00-20.00 Uhr, Iris Hölling, Leiterin des Jugendamtes Treptow-Köpenick

Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung unter piwko@socius.de ist wegen der begrenzten Zahl von acht Plätzen um das Kaminfeuer notwendig.

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SOCIUS labor: Planspiel Evolutionäre Organisationen

SOCIUS labor: Planspiel Evolutionäre Organisationen

„Eine Gemeinde in einem strukturschwachen Gebiet steht vor einer großen Herausforderung: Die ehemalige Tabakfabrik steht leer und drei Organisationen bewerben sich um die Nutzung…“

So beginnt das Planspiel, in dem bis zu 12 Personen in Rollen schlüpfen und die vier Organisationen miteinander um eine optimale Lösung ringen lassen. Zwei Stunden lang werden wir so intensiv erproben, wie es sich anfühlt, wenn alle versuchen eine „evolutionäre Organisation“ á la Frederic Laloux zu sein aber trotzdem mit den Widrigkeiten des Alltags umgehen müssen.

In der Auswertung werden wir die Laloux Systematik der Evolutionsstufen als Folie über unsere Aktivitäten legen und zuordnen.

Wie Planspiele als Simulationen in der Organisations- und Teamentwicklung eingesetzt werden können, ist als Meta- Auswertung geplant – kurz vor der anschließenden Lounge.

Rudi Piwko leistete praktische Organisationsarbeit innerhalb gesellschaftlicher Herausforderungen und gründete später SOCIUS. 20 Jahre Beraterpraxis folgten, die er in 2018 für ein Studienjahr unterbrochen hat. Nun ist er nach dem Tempowechsel zurück und freut sich auf ein vergnügliches Seminar zum Nikolaustag.

Eingeladen sind Berater*innen und Mitarbeitende sowie Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen.

Die Kosten: Die Höhe seines/ihres Teilnahmebeitrages bestimmt jede/r Teilnehmende am Ende der Veranstaltung selbst.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung (unter Angabe der Rechnungsadresse) über fortbildung@socius.de.

SOCIUS lounge –    anschließend an das Labor am 06.12.2018, ab circa 18 Uhr mit exzellentem Süppchen, Getränken und Gesprächen am Kaminfeuer.

 

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SOCIUS Seminar: Agilität mit Sinn – von der Methode zur Haltung

SOCIUS Seminar: Agilität mit Sinn – von der Methode zur Haltung

Agilität verstehen und kulturverträglich einsetzen

 

Eine anwendungsorientierte Fortbildung für Mitarbeitende in gemeinnützigen Organisationen

 

Technische und kulturelle Neuerungen verlangen in der heutigen vernetzten Arbeitswelt rasches Handeln. Statt Hetzerei braucht es jedoch vielmehr ein gesundes Maß an Anpassungsfähigkeit, als Mensch und als Gruppe. Agiles Arbeiten verspricht positive Antworten auf viele Zukunftsfragen und wird als Methode aktuell vor allem in Technologiefirmen angewandt.

Thomas Zimmermann wird hier die Details vermitteln zu agilen Team- und Führungsmodellen wie Scrum, Kanban, Management 3.0 und Co. Danach wird Rudi Piwko die Erarbeitung anleiten, unter welchen Voraussetzungen die Methoden nicht nur in der profit-orientierten Wirtschaft effektiv sind, sondern auch in gemeinnützigen und gemeinwohlorientierten Organisationen sinnvoll wirken können.

Gerade aus den Fehlversuchen in der IT bei der Einführung von agilen Methoden wurde klar, dass die Identifikation mit der gemeinsamen Vision und die Bereitschaft zur/Ermöglichung von Mitbestimmung nicht vernachlässigt werden dürfen. Die reine Imitation von agilen Rollen und Ritualen scheitert. Die Köpfe der agilen Bewegung beschwören daher ein „agiles Mindset“ komplementär zu den agilen Methoden, z.B. die intrinsische Sinn-Motivation des ganzen Teams zum Projekt. Im gemeinnützigen Bereich beobachten wir vielfach eben jene Motivation, die geradezu für agiles Arbeiten zu prädestinieren scheint.

Eingeladen zur Teilnahme…

… sind Mitarbeitende in gemeinnützigen Organisationen, die über Anwendungsmöglichkeiten für und Lust auf agiles Arbeiten verfügen.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 12 begrenzt.

 

 

Leitung der Fortbildung

In der dialogischen Fortbildung vertritt Thomas Zimmermann (links im Bild) von swapwork das Feld der IT bzw. Softwareentwicklung, in dem er als Scrum Master und Agile Coach agile Modelle als überaus hilfreich erlebt und anwendet, z.B. im Kontext von Blockchain-Prototpyen bei den T-Labs (F&E Deutsche Telekom).

Er wird begleitet von Dr. Rudi Piwko, der als langjähriger Berater im gemeinnützigen Bereich und Gründer von socius über das erprobte, traditionelle Repertoire der Organisationsentwicklung verfügt und interessante Schnittmengen und Übergänge zu den neuen Feldern agilen Arbeitens anbieten kann.

Termin und Ort

12. und 13. November 2018
Montag 11.00 bis 19.00 Uhr, Dienstag 9.00 bis 17.00 Uhr
In unseren Räumen Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin.

Kontakt und Anmeldung

Wenn Sie Interesse an der Fortbildung haben, rufen Sie uns an oder senden Sie uns Ihre Kontaktdaten (und vielleicht einige Zeilen zu Ihrem Hintergrund?) an: Rudi Piwko,  030-4030102-22 fortbildung@socius.de. Wir melden uns mit einer Anmeldebestätigung bei Ihnen.

Preis

390 Euro, Frühbucherrabatt bis 15. September: 345 Euro,
drei Plätze stehen für TN zur Verfügung, die nur einen geringeren Beitrag zahlen können. Ein Rücktritt ist kostenfrei bis
15. Oktober möglich.

Die Fortbildung ist gemäß §11 Abs. 1 BiUrlG als Bildungsveranstaltung (Bildungsurlaub) anerkannt.

Video / Flyer

Eine Video Einladung von Thomas Zimmermann und Rudi Piwko mit weiteren Infos (1.30′) findet sich hier.
Der Flyer zur Fortbildung findet sich hier.

Führungsakademie: Finanzen und Führung

Führungsakademie: Finanzen und Führung

Fortbildung und kollegiale Begleitung  für männliche Führungskräfte

Führungsstile, Übernahme und Übergabe von Führungsverantwortung, Grenzen für sich und andere setzen. Diese Herausforderungen bearbeiten wir in einem exklusiv kleinen Kreis von bis zu acht männlichen Führungskräften aus dem gemeinnützigen Bereich in jeweils eineinhalb Tagen seit Anfang 2017.

Die persönliche Atmosphäre in der kleinen Gruppe ermöglicht eine sehr direkte Kommunikation. Der Fortbildungscharakter wird durch den inhaltlichen Input zu Beginn geschaffen, ein voller Tag steht dann für die Fallbearbeitung und die individuelle Reflektion in moderierter kollegialer Form. Das Format selbst bietet auch ein Beispiel für die Unterstützung partizipativer Führung. Daneben ist die genderhomogene Gruppe hilfreich auch „männliche Führungsspezifika“ leichter zu besprechen.

Auf Anfrage ist eine Teilnahme für einzelne Führungskräfte ggf. noch möglich. Die bisherige Historie der Veranstaltungsreihe ist nachzulesen im Veranstaltungsarchiv unter Führungsakademie.

Zeiten: Donnerstag 13. September 11.30 Uhr, Ende Freitag 14. September 16.00 Uhr
(Wir arbeiten auch am Abend des 13.9.)
Kosten: 270 Euro TN Gebühr und 60 Euro Getränke und Verpflegung

Kontakt: Rudi Piwko

Dr. Rudi Piwko

SOCIUS labor: Ethik und Haltung in der Beratung

SOCIUS labor: Ethik und Haltung in der Beratung

Termin ausgebucht: Donnerstag 15. Februar 2018, 14 bis 18 Uhr
Zusatztermin Abendlabor:  Dienstag 20. Februar 2018, 17.00 bis 21.00 Uhr (Anmeldung möglich)

Ethik und Haltung in der Beratung

Wie gehen Beraterinnen und Berater mit dem hohen Vertrauensvorschuss um, den Menschen und Organisationen ihnen entgegenbringen? Wie vermeiden sie zur Übergriffigkeit verleitende Allmachtsphantasien und schlaflose Nächte aus lauter „Mitschwingen im Leid“? Was kann Berater*innen helfen, wenn sie in die gleichen Loyalitätskonflikte wie Führungskräfte geraten: zwischen dem Wohl der Organisation und dem Wohl Einzelner?

Wir wollen in diesem Labor Methoden erproben, die helfen können, sich persönlich zu begegnen und schwierige Dinge zu erkennen und zu besprechen, indem nichtverbalisierte Ausdrucksformen als Hilfestellung genutzt werden. Etwas in einer Mischung aus Design-Thinking und Psychodrama – eine Lust machende Mischung für ein ernstes und wichtiges Thema.

Dr. Rudi Piwko leistete praktische Organisationsarbeit innerhalb gesellschaftlicher Herausforderungen und gründete später SOCIUS. In den folgenden fast 20 Jahren Beraterpraxis meinte er immer wieder, sich eine nun hinreichende Routine auch in schwierigen Situationen erarbeitet zu haben. Aber die Herausforderungen werden immer spannender  – so dass 2018 nun einem Studienjahr für genau diese Reflektionen gewidmet wird.
Im Blog Artikel Ethik und Haltung in der Beratung teilt Rudi Piwko einige seiner Erfahrungen zu diesem Thema.

Eingeladen sind BeraterInnen und Mitarbeitende sowie Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen.

Die Kosten: Die Höhe seines/ihres Teilnahmebeitrages bestimmt jede/r Teilnehmende am Ende der Veranstaltung selbst.

SOCIUS lounge am Donnerstag: anschließend an das Labor am 15.2.2018, ab circa 18 Uhr mit excellentem Süppchen, Getränken und Gesprächen am Kaminfeuer. [Zu dem zusätzlichen Abendtermin am 20.2.2018 gibt es vor dem Labor um 17.00 Uhr einen kleinen Snack und danach die Möglichkeit den Abend in der SOCIUS lounge ab 21.00 Uhr ausklingen zu lassen]

 

 

maximale Teilnehmerzahl: 14

anmelden: fortbildung@socius.de oder Tel. 030-40301020
Ort: 10963 Berlin,Tempelhofer Ufer 21 (direkt U Bhf Möckernbrücke) Do. 15.2.18, 14-18 Uhr

PDF zum herunterladen

SOCIUS – sinnvoll zusammen wirken

SOCIUS labor: Ethik und Haltung in der Beratung

SOCIUS labor: Ethik und Haltung in der Beratung

Termin ausgebucht: Donnerstag 15. Februar 2018, 14 bis 18 Uhr
Zusatztermin Abendlabor:  Dienstag 20. Februar 2018, 17.00 bis 21.00 Uhr (Anmeldung möglich)

Ethik und Haltung in der Beratung

Wie gehen Beraterinnen und Berater mit dem hohen Vertrauensvorschuss um, den Menschen und Organisationen ihnen entgegenbringen? Wie vermeiden sie zur Übergriffigkeit verleitende Allmachtsphantasien und schlaflose Nächte aus lauter „Mitschwingen im Leid“? Was kann Berater*innen helfen, wenn sie in die gleichen Loyalitätskonflikte wie Führungskräfte geraten: zwischen dem Wohl der Organisation und dem Wohl Einzelner?

Wir wollen in diesem Labor Methoden erproben, die helfen können, sich persönlich zu begegnen und schwierige Dinge zu erkennen und zu besprechen, indem nichtverbalisierte Ausdrucksformen als Hilfestellung genutzt werden. Etwas in einer Mischung aus Design-Thinking und Psychodrama – eine Lust machende Mischung für ein ernstes und wichtiges Thema.

Dr. Rudi Piwko leistete praktische Organisationsarbeit innerhalb gesellschaftlicher Herausforderungen und gründete später SOCIUS. In den folgenden fast 20 Jahren Beraterpraxis meinte er immer wieder, sich eine nun hinreichende Routine auch in schwierigen Situationen erarbeitet zu haben. Aber die Herausforderungen werden immer spannender  – so dass 2018 nun einem Studienjahr für genau diese Reflektionen gewidmet wird.
Im Blog Artikel Ethik und Haltung in der Beratung teilt Rudi Piwko einige seiner Erfahrungen zu diesem Thema.

Eingeladen sind BeraterInnen und Mitarbeitende sowie Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen.

Die Kosten: Die Höhe seines/ihres Teilnahmebeitrages bestimmt jede/r Teilnehmende am Ende der Veranstaltung selbst.

SOCIUS lounge am Donnerstag: anschließend an das Labor am 15.2.2018, ab circa 18 Uhr mit excellentem Süppchen, Getränken und Gesprächen am Kaminfeuer. [Zu dem zusätzlichen Abendtermin am 20.2.2018 gibt es vor dem Labor um 17.00 Uhr einen kleinen Snack und danach die Möglichkeit den Abend in der SOCIUS lounge ab 21.00 Uhr ausklingen zu lassen]

maximale Teilnehmerzahl: 14

anmelden: fortbildung@socius.de oder Tel. 030-40301020
Ort: 10963 Berlin,Tempelhofer Ufer 21 (direkt U Bhf Möckernbrücke) Do. 15.2.18, 14-18 Uhr

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SOCIUS – sinnvoll zusammen wirken

Führungsakademie – Teil 2: Führungswechsel

Führungsakademie – Teil 2: Führungswechsel

Praxisworkshops für Führungskräfte

Führungsstile, Übernahme und Übergabe von Führungsverantwortung, Grenzen für sich und andere setzen. Diese Herausforderungen wollen wir in einem exklusiv kleinen Kreis von acht männlichen Führungskräften aus dem gemeinnützigen Bereich in jeweils eineinhalb Tage bearbeiten.

Die persönliche Atmosphäre in der kleinen Gruppe ermöglicht eine effektive Unterstützung durch zwei Moderatoren und Impulsgeber. Es wird ein inhaltlich methodischer Fortbildungscharakter im Austausch in der Gruppe angestrebt. Die Form selbst bietet auch ein Beispiel für die Unterstützung partizipativer Führung. Daneben wird die genderhomogene Gruppe die „männlichen Führungsspezifika“ leichter hinterfragbar machen.

Ablauf

Donnerstag ab 14 Uhr: In Übungen am eigenen Tun das Thema in der Gruppe erforschen;
Donnerstagabend: Lounge mit Kaminfeuergesprächen
Freitag ab 9 Uhr: Inhaltlicher Impuls des Dozenten; anschließend Reflektion der persönlichen Erfahrungen und Übertragung in die eigene berufliche Realität.
Ende ca. 18 Uhr

Teilnehmende

Diese Fortbildung richtet sich an max. 8 männliche Führungskräfte im gemeinnützigen Bereich, die unter anderem auch gern die spezifisch männlichen Anteile in ihrem Führungshandeln reflektieren möchten.

Kosten

350 Euro pro Modul oder 900 Euro für alle drei Module.
Ort: Socius, Tempelhofer Ufer 21, Berlin.

Leitung

Methodisch konzeptioniert und in allen drei Modulen begleitet wird der Zyklus von Dr. Rudi Piwko.

Weiterführung

Für interessierte Teilnehmer besteht ein Angebot zur begleiteten Reflektion des eigenen Leitungshandelns im „Kollegialen Kreis“ im Oktober 2017 und März 2018 im gleichen Format, um die Nachhaltigkeit der Entwicklung zu stärken.

30.-31. März 2017
Leiten- partizipativ / dialogisch oder kräftig / klar?
Mit Nikolaus Lemberg, Geschäftsführer „Interessengemeinschaft e.V., und Rudi Piwko

Ein Führungsstil ist so individuell wie ein Fingerabdruck und wird durch Persönlichkeit genauso geprägt wie durch Anforderungen und Traditionen des Arbeitsumfeldes. Der individuelle Stil reift nicht nur durch Lebenserfahrung, sondern besonders auch in Auseinandersetzungen und durch Mißerfolge. Darüber offen zu sprechen ist selten Gelegenheit. An der Spitze wird die Luft für einen persönlichen Austausch von Lernerfahrungen recht dünn.

Am Donnerstag werden verschiedene Führungsstile durch Übungen z.T. in kleinen Gruppen von 3-4 Teilnehmern selbst erlebbar und besprechbar gemacht. Zusammen mit dem Kaminfeuerabend entsteht so der vertraute Rahmen um am nächsten Tag die wesentlichen Dinge anzuschauen. Am Freitag starten wir mit einer persönlichen Reflektion des Referenten die strukturelle Absicherung eines individuell gewachsenen Führungsstils in einer Organisation mit einer flachen Hierarchie und steilem Organisationsbedarf (Anleihen bei Frederic Laloux). Anschließend hat jede/r Teilnehmende eine methodisch angeleitete Möglichkeit in der Gruppe seine je eigene Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Ziel ist es, im vertraulichen aber fachkundigen kollegialen Rahmen die eigene Praxis zu beleuchten und Anregungen für mögliche Entwicklungsoptionen zu erhalten.

27.-28. April 2017
Führungswechsel – organisch / unterstützend oder machthungrig / klammernd?
Mit Ralf Eilers, Verwaltungsleiter Evang. Akademie und Rudi Piwko

Kaum ein Geschehen in einer Organisation löst so viele Ängste und Reflexe aus, wie vollzogene, aktuelle oder erwartete Wechsel in der Leitung. Archaisch gesehen ist das verständlich, weil ein Ausscheiden des Gefolgsherren die Auflösung des Treuebundes und damit meist der Gemeinschaft bedeutete. Aber ist das noch zeitgemäß? Wann „droht“ ein Wechsel der Führung auch ein Macht- oder gar Kulturwechsel zu werden? Und warum? Gibt es einen adäquaten und organischen Umgang damit, etwa bei biologisch bedingten Generationswechseln?

Am Donnerstag werden die Übergänge zwischen verschiedenen möglichen Führungen durch Übungen persönlich erfahrbar gemacht. Brüche, Brücken und Geschwindigkeiten werden erkundet und die jeweilige persönliche Empfindung können Anhaltspunkte für die Reaktionen in der realen Berufswelt geben. Für das Ausloten der Übertragbarkeit der Metaphern ist beim Kaminfeuer Gelegenheit. Am Freitag wird als Impuls ein dreimaliger Führungswechsel in der persönlichen und organisationsinternen Wirkung einer wertegeleiteten Bildungsorganisation reflektiert und im Hinblick auf wirkmächtige Faktoren analysiert. Anschließend besteht die Gelegenheit für jeden Teilnehmer, seine eigene erlebte oder antizipierte Situation angeleitet darzustellen und aus verschiedenen Richtungen zu reflektieren. Ziel ist es, in einem vertraulich geschützten Rahmen neue Ansätze zu erforschen für den persönlichen Umgang mit Wechseln der Führung und Macht.

8.-9. Juni 2017
Grenzen – selbstdefiniert / fürsorglich oder trennend / umkämpft?
Mit Marek Spitczok von Brisinski, selbständiger Berater, und Rudi Piwko

Die Geschwindigkeit von technischen Innovationen steigt ebenso rasant wie die Anzahl und Komplexität der Vorgänge, die wir tagtäglich bewältigen und auslösen. Das „immer schneller und effektiver“ ist aber nicht alternativlos: Bewältigungsstrategien wie Achtsamkeit und Entschleunigung gewinnen an Bedeutung. Muss quantitative und qualitative Entwicklung ein Gegensatz sein? Gibt es bei dem Streben nach produktiver Wirksamkeit und ethisch verantwortbarer Menschlichkeit einen Zusammenhang zwischen der persönlichen Haltung der Mitarbeitenden und der Kultur der Organisation? Und was hat das mit dem Begriff „Grenzen“ zu tun?
Am Donnerstag werden verschiedene Wahrnehmensübungen das Erleben der persönlichen Reaktion auf Geschwindigkeit, Innovationen und Herausforderungen / Überforderungen besprechbar machen. In sommerlichen Balkon und Sofa-Lounge Gesprächen am Abend kann dies noch vertieft werden. Am Freitag wird ein Impuls die Bedeutung von einem klaren persönlichen Umgang mit Grenzverletzungen und Krisen in Organisationen schildern und welche Rolle Kommunikation und Haltung der einzelnen dabei für eine gesunde Grenzziehung und Neuorientierung haben. Anschließend wird Gelegenheit für jeden Teilnehmer sein, die Metapher von Grenze und Kontakt als Teil des eigenen Führungshandelns angeleitet reflektieren zu können. Ziel ist es, damit Anregungen zu schaffen, persönliche „Grenz-Erfahrungen“ in der Führungsposition positiv für sich, Mitarbeitende und die Organisation zu nutzen.

Download Flyer

Team:

Rudi PiwkoRudi Piwko, Jg 1960, als Slavist im Aufbau des Deutsch Russischen Austausches e.V. noch völkerverbindend aktiv, gründete er vor knapp zwanzig Jahren die socius Organisationsberatung als gemeinnützige GmbH. Der Herausforderung eigene Erfahrungen anderen nutzbringend zur Verfügung zu stellen, versucht er mit diesem Führungsakademie-Format gerecht zu werden.

Nikolaus LembergNikolaus Lemberg, Jg 1976, nach dem Theaterwissenschaftsstudium in Toronto beruflich in Journalismus und Beratung tätig und ehrenamtlich im Rat der Stiftung „Schüler Helfen Leben“ in Berlin. Seit 10 Jahren als Geschäftsführer in einem Sozialunternehmen mit 80 Mitarbeitenden auf dem Weg zu Vereinbarkeit von Arbeit, Leben und Führung.

Ralf EilersRalf Eilers, Jg 1954, als Geschäftsführer der Gesellschaft für bedrohte Völker voller Ideale gestartet und als Verwaltungsleiter der Evangelischen Akademie dann mit Hilfe einer Ausbildung als Gestaltberater diese Ideale seit einem Vierteljahrhundert im Feldversuch administrativ umsetzend.

Marek Spitczok von BrisinskiMarek Spitczok von Brisinski, auf drei Kontinenten groß geworden; hat als stellvertretender Geschäftsführer des „HILFE-FÜR-JUNGS e.V.“ und Therapeut mit männlichen Opfern sexualisierter Gewalt gearbeitet.Er ist heute Berater mit eigener Praxis für positive Veränderung und ist u.a. als Beauftragter zu Fragen der sexuellen Gewalt für den Jesuitenorden in Deutschland tätig.

Führungsakademie: Der Mann führt – und wie!? Teil 1: Leiten- partizipativ / dialogisch oder kräftig / klar?

Führungsakademie: Der Mann führt – und wie!? Teil 1: Leiten- partizipativ / dialogisch oder kräftig / klar?

Praxisworkshops für Führungskräfte

Führungsstile, Übernahme und Übergabe von Führungsverantwortung, Grenzen für sich und andere setzen. Diese Herausforderungen wollen wir in einem exklusiv kleinen Kreis von acht männlichen Führungskräften aus dem gemeinnützigen Bereich in jeweils eineinhalb Tage bearbeiten.

Die persönliche Atmosphäre in der kleinen Gruppe ermöglicht eine effektive Unterstützung durch zwei Moderatoren und Impulsgeber. Es wird ein inhaltlich methodischer Fortbildungscharakter im Austausch in der Gruppe angestrebt. Die Form selbst bietet auch ein Beispiel für die Unterstützung partizipativer Führung. Daneben wird die genderhomogene Gruppe die „männlichen Führungsspezifika“ leichter hinterfragbar machen.

Ablauf

Donnerstag ab 14 Uhr: In Übungen am eigenen Tun das Thema in der Gruppe erforschen;
Donnerstagabend: Lounge mit Kaminfeuergesprächen
Freitag ab 9 Uhr: Inhaltlicher Impuls des Dozenten; anschließend Reflektion der persönlichen Erfahrungen und Übertragung in die eigene berufliche Realität.
Ende ca. 18 Uhr

Teilnehmende

Diese Fortbildung richtet sich an max. 8 männliche Führungskräfte im gemeinnützigen Bereich, die unter anderem auch gern die spezifisch männlichen Anteile in ihrem Führungshandeln reflektieren möchten.

Kosten

350 Euro pro Modul oder 900 Euro für alle drei Module.
Ort: Socius, Tempelhofer Ufer 21, Berlin.

Leitung

Methodisch konzeptioniert und in allen drei Modulen begleitet wird der Zyklus von Dr. Rudi Piwko.

Weiterführung

Für interessierte Teilnehmer besteht ein Angebot zur begleiteten Reflektion des eigenen Leitungshandelns im „Kollegialen Kreis“ im Oktober 2017 und März 2018 im gleichen Format, um die Nachhaltigkeit der Entwicklung zu stärken.

30.-31. März 2017
Leiten- partizipativ / dialogisch oder kräftig / klar?
Mit Nikolaus Lemberg, Geschäftsführer „Interessengemeinschaft e.V., und Rudi Piwko

Ein Führungsstil ist so individuell wie ein Fingerabdruck und wird durch Persönlichkeit genauso geprägt wie durch Anforderungen und Traditionen des Arbeitsumfeldes. Der individuelle Stil reift nicht nur durch Lebenserfahrung, sondern besonders auch in Auseinandersetzungen und durch Mißerfolge. Darüber offen zu sprechen ist selten Gelegenheit. An der Spitze wird die Luft für einen persönlichen Austausch von Lernerfahrungen recht dünn.

Am Donnerstag werden verschiedene Führungsstile durch Übungen z.T. in kleinen Gruppen von 3-4 Teilnehmern selbst erlebbar und besprechbar gemacht. Zusammen mit dem Kaminfeuerabend entsteht so der vertraute Rahmen um am nächsten Tag die wesentlichen Dinge anzuschauen. Am Freitag starten wir mit einer persönlichen Reflektion des Referenten die strukturelle Absicherung eines individuell gewachsenen Führungsstils in einer Organisation mit einer flachen Hierarchie und steilem Organisationsbedarf (Anleihen bei Frederic Laloux). Anschließend hat jede/r Teilnehmende eine methodisch angeleitete Möglichkeit in der Gruppe seine je eigene Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Ziel ist es, im vertraulichen aber fachkundigen kollegialen Rahmen die eigene Praxis zu beleuchten und Anregungen für mögliche Entwicklungsoptionen zu erhalten.

27.-28. April 2017
Führungswechsel – organisch / unterstützend oder machthungrig / klammernd?
Mit Ralf Eilers, Verwaltungsleiter Evang. Akademie und Rudi Piwko

Kaum ein Geschehen in einer Organisation löst so viele Ängste und Reflexe aus, wie vollzogene, aktuelle oder erwartete Wechsel in der Leitung. Archaisch gesehen ist das verständlich, weil ein Ausscheiden des Gefolgsherren die Auflösung des Treuebundes und damit meist der Gemeinschaft bedeutete. Aber ist das noch zeitgemäß? Wann „droht“ ein Wechsel der Führung auch ein Macht- oder gar Kulturwechsel zu werden? Und warum? Gibt es einen adäquaten und organischen Umgang damit, etwa bei biologisch bedingten Generationswechseln?

Am Donnerstag werden die Übergänge zwischen verschiedenen möglichen Führungen durch Übungen persönlich erfahrbar gemacht. Brüche, Brücken und Geschwindigkeiten werden erkundet und die jeweilige persönliche Empfindung können Anhaltspunkte für die Reaktionen in der realen Berufswelt geben. Für das Ausloten der Übertragbarkeit der Metaphern ist beim Kaminfeuer Gelegenheit. Am Freitag wird als Impuls ein dreimaliger Führungswechsel in der persönlichen und organisationsinternen Wirkung einer wertegeleiteten Bildungsorganisation reflektiert und im Hinblick auf wirkmächtige Faktoren analysiert. Anschließend besteht die Gelegenheit für jeden Teilnehmer, seine eigene erlebte oder antizipierte Situation angeleitet darzustellen und aus verschiedenen Richtungen zu reflektieren. Ziel ist es, in einem vertraulich geschützten Rahmen neue Ansätze zu erforschen für den persönlichen Umgang mit Wechseln der Führung und Macht.

8.-9. Juni 2017
Grenzen – selbstdefiniert / fürsorglich oder trennend / umkämpft?
Mit Marek Spitczok von Brisinski, selbständiger Berater, und Rudi Piwko

Die Geschwindigkeit von technischen Innovationen steigt ebenso rasant wie die Anzahl und Komplexität der Vorgänge, die wir tagtäglich bewältigen und auslösen. Das „immer schneller und effektiver“ ist aber nicht alternativlos: Bewältigungsstrategien wie Achtsamkeit und Entschleunigung gewinnen an Bedeutung. Muss quantitative und qualitative Entwicklung ein Gegensatz sein? Gibt es bei dem Streben nach produktiver Wirksamkeit und ethisch verantwortbarer Menschlichkeit einen Zusammenhang zwischen der persönlichen Haltung der Mitarbeitenden und der Kultur der Organisation? Und was hat das mit dem Begriff „Grenzen“ zu tun?
Am Donnerstag werden verschiedene Wahrnehmensübungen das Erleben der persönlichen Reaktion auf Geschwindigkeit, Innovationen und Herausforderungen / Überforderungen besprechbar machen. In sommerlichen Balkon und Sofa-Lounge Gesprächen am Abend kann dies noch vertieft werden. Am Freitag wird ein Impuls die Bedeutung von einem klaren persönlichen Umgang mit Grenzverletzungen und Krisen in Organisationen schildern und welche Rolle Kommunikation und Haltung der einzelnen dabei für eine gesunde Grenzziehung und Neuorientierung haben. Anschließend wird Gelegenheit für jeden Teilnehmer sein, die Metapher von Grenze und Kontakt als Teil des eigenen Führungshandelns angeleitet reflektieren zu können. Ziel ist es, damit Anregungen zu schaffen, persönliche „Grenz-Erfahrungen“ in der Führungsposition positiv für sich, Mitarbeitende und die Organisation zu nutzen.

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Team:

Rudi PiwkoRudi Piwko, Jg 1960, als Slavist im Aufbau des Deutsch Russischen Austausches e.V. noch völkerverbindend aktiv, gründete er vor knapp zwanzig Jahren die socius Organisationsberatung als gemeinnützige GmbH. Der Herausforderung eigene Erfahrungen anderen nutzbringend zur Verfügung zu stellen, versucht er mit diesem Führungsakademie-Format gerecht zu werden.

Nikolaus LembergNikolaus Lemberg, Jg 1976, nach dem Theaterwissenschaftsstudium in Toronto beruflich in Journalismus und Beratung tätig und ehrenamtlich im Rat der Stiftung „Schüler Helfen Leben“ in Berlin. Seit 10 Jahren als Geschäftsführer in einem Sozialunternehmen mit 80 Mitarbeitenden auf dem Weg zu Vereinbarkeit von Arbeit, Leben und Führung.

Ralf EilersRalf Eilers, Jg 1954, als Geschäftsführer der Gesellschaft für bedrohte Völker voller Ideale gestartet und als Verwaltungsleiter der Evangelischen Akademie dann mit Hilfe einer Ausbildung als Gestaltberater diese Ideale seit einem Vierteljahrhundert im Feldversuch administrativ umsetzend.

Marek Spitczok von BrisinskiMarek Spitczok von Brisinski, auf drei Kontinenten groß geworden; hat als stellvertretender Geschäftsführer des „HILFE-FÜR-JUNGS e.V.“ und Therapeut mit männlichen Opfern sexualisierter Gewalt gearbeitet.Er ist heute Berater mit eigener Praxis für positive Veränderung und ist u.a. als Beauftragter zu Fragen der sexuellen Gewalt für den Jesuitenorden in Deutschland tätig.

Vergnügliche Organisationsentwicklung

Vergnügliche Organisationsentwicklung

Kathrin Schrader interviewt Rudi Piwko:

Ich war von einer Freundin auf Socius aufmerksam gemacht worden, hatte mir die Website angeschaut und versucht zu begreifen, was mit Organisationsentwicklung gemeint ist, bis ein Satz in der Rubrik „Socius Wissen“ mich förmlich aufschreckte: „Es geht nicht, sich oder eine Organisation nicht zu entwickeln.“

Ich wollte wissen, auf welche Art und Weise Socius gemeinnützige Organisationen mit diesem Satz in die Pflicht nimmt, doch Rudi Piwko, der Gründer von Socius wollte gar nicht über Pflicht sprechen, sondern statt dessen über Freude, nicht etwa in einem spirituellen, sondern im genussvollen, im hedonistischen Sinn.

Organisationsentwicklung als hedonistisches Vergnügen – wie geht das?

vergnuegliche-organisationsentwicklung

Vergnügliches Organisieren entwickeln

Rudi Piwko: Es ist die Freude, selbst immer weiter zu lernen und vor allem die Freude über das Vertrauen, das mir geschenkt wird. Es gibt ja zwei Methoden, wie man Entwicklung als Begleiter unterstützen kann. Das eine ist, dass man wie ein Helikopter oben drüber fliegt und sich einen Überblick über die Organisation eines Unternehmens verschafft, dabei aber in der Distanz bleibt, die andere ist, dass man rein geht und als eine Art Medium in die Empfindungen einsteigt und diese spiegelt – diese Methode liegt uns eher.

 

Was für Strukturen, die „Entwicklungshilfe“ brauchen, findest du vor?

Rudi Piwko: Das ist ganz unterschiedlich. Da war zum Beispiel ein Verband, der in den letzten Jahren sehr schnell gewachsen ist und nun vor der Herausforderung stand, alle Mitarbeiter, auch die Ehrenamtlichen, in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Ist das nicht extrem zeitaufwändig, immer mit allen über alles zu reden?

Rudi Piwko: Sehr. Viele meinen, sie könnten sich das nicht leisten. Ich argumentiere immer mit den Kosten, die entstehen, wenn man versäumt, das zu tun. Die Titanic ist nicht gesunken, weil die Leute nicht gut gearbeitet haben, sondern weil es ein Informationsleck gab.

Dieser Verband von dem ich sprach, war nicht vom Untergang bedroht. Im Gegenteil. Aber sie spürten, dass sie Hilfe brauchen, dass es irgendwo quietscht. Es ging um die Entwicklung einer Dialogkultur, um Arbeits- und Lebensqualität.

Ich verstehe, was du meinst. Manchmal kommt man in ein Unternehmen und spürt schon, wenn man den Pförtner begrüßt, welche Atmosphäre dort herrscht.

Rudi Piwko: Ja genau, aber es ist nicht immer schwarz-weiß. Es gab auch eine Organisation, in der alles auf den ersten Blick stimmte. Alle waren freundlich. Aber plötzlich merkten wir, dass sie überfordert sind. Sie arbeiteten seit Jahren in einem Haus, das ihnen geschenkt wurde, jetzt war es aber zu klein geworden. Auch die letzte Ecke war gefüllt mit Dingen. Das stresste die Mitarbeiter. Letzlich können es auch recht banale Ursachen sein, die Mühe bereiten.

Wie gehst du vor? Was ist der erste Schritt auf dem Weg der hedonistischen Freude, eine Organisation bei einer Entwicklung zu begleiten?

Rudi Piwko: Im Falle des Verbandes haben wir im Leitungsteam begonnen. Ich habe Einzelinterviews mit jedem geführt. Diese dienten aber nur dazu, eine Methode des Vorgehens zu finden. In dem Workshop, der anschließend stattfand, kamen dann alle miteinander ins Gespräch. Unsere Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, Raum und Zeit – und einen Anlaß – zu geben. Über Emotionen und Beziehungen schließlich ins Gespräch über Abläufe zu kommen, ist eine einfache, wirkungsvolle Vorgehensweise.

Welche Rolle spieltest du in dem Workshop?

Rudi Piwko: Ich war eher Beobachter und spiegelte den Teilnehmern, was ich empfand. Ich bleibe dabei immer im Hier und Jetzt, spekuliere also nicht über Vergangenes und Hintergründe. Das ist auch eine große Quelle der Freude in Entwicklungsprozessen: Im Hier und Jetzt bleiben. Wir werten auch nicht, wir suchen selten einen Schuldigen, denn ich bin der Meinung, dass alles seine Berechtigung hat. Vieles, das nicht mehr funktioniert, ist eben auch das Ergebnis einer Entwicklung, die stattgefunden hat. Man muss das herausfinden und würdigen.

Was war das Ergebnis deiner freudigen Intervention?

Rudi Piwko: Wie willst du sagen, was das Ergebnis eines Baumes ist? Unser Ziel ist es, Mitarbeiter dazu zu bringen, dass nicht die Sachziele ihrer Arbeit als erster Punkt auf der Agenda stehen, sondern der Dialog mit den Mitarbeitern, das WIE der Zusammenarbeit. Wie schon gesagt, geht es um eine neue Kultur, um wegzukommen von dem gefährlichen Motto: ‚Der Zweck heiligt die Mittel’. Wir versuchen, Zweck und Mittel deckungsgleich zu gestalten.

Auch Socius ist im letzten Jahr schnell gewachsen. Ihr habt jetzt Büros in München, Hamburg und Köln. Steht ihr vor ähnlichen Herausforderungen wie dieser große Verband?

Rudi Piwko: Unsere eigene Entwicklung zu organisieren ist gerade meine größte Freude. Das ist die Freude an der Selbstreflexion. Denn jetzt haben wir die Gelegenheit, das positive Menschenbild, von dem unsere Beratung ausgeht, in unserer eigenen Unternehmensstruktur unter Beweis zu stellen. Wir arbeiten transparent, legen Wert auf Offenheit und stellen die Beziehungen in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Die Qualität unserer Arbeit hängt nicht zuletzt auch von unserem eigenen Miteinander ab. Auch wir stehen jetzt vor der Herausforderung – wie sonst unsere Gegenüber – , uns selbst genügend Zeit und Raum zu für unsere Gemeinsamkeiten zu gönnen. Wir denken, die „Kunden“ – also unsere Partner – werden dies merken.

In den vergangenen zehn Jahren gab es übrigens niemanden, der bei Socius fest dabei war und wieder ausgestiegen wäre. Diese Zufriedenheit kommt vermutlich von den vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Wir basteln jedenfalls an unseren eigenen Karriereleitern. Gerade haben wir eine Etage drauf gesetzt. Bisher war ich der Geschäftsführer. Jetzt bin ich der Vorstand der Genossenschaft, die das Dach der vier Gesellschaften in Berlin, Hamburg, Köln und München bilden wird, und Andreas Knoth ist mein Nachfolger in der Geschäftsführung der Socius Berlin gGmbH. Es ist ein bisschen so, wie Bäume wachsen.

Wieso bietet ihr eure Beratung eigentlich nur gemeinnützigen Organisationen an? Es wäre doch gerade in der Privatwirtschaft so wichtig, diese neue Kultur zu etablieren.

Rudi Piwko: Das hat mit unserem Hintergrund zu tun. Jeder von uns hat schon eine NGO aufgebaut oder in einer maßgelblich mitgewirkt. Wir sind in einer bestimmten Kultur zu Hause, man könnte sagen, dass in gemeinnützigen Organisationen oft ein Sinnüberschuss herrscht. Das ist uns vertraut. Wer bei Terre des Hommes arbeitet, für den spielt unterm Strich Geld nicht unbedingt die Hauptrolle. Wenn einer Schrauben produziert, die sowohl in Panzer als auch in Windräder eingesetzt werden, muss er sich schon hinsetzen und diesen Sinn konstruieren.

Aber ich sehe auch in der Wirtschaft einen großen Wandel. Immer mehr Unternehmern wird klar, dass das Produkt besser wird, je mehr sie sich um die Art und Weise der Produktion kümmern. Und das ist auch unser Ziel: Zu beweisen, dass das effektiver ist als eine reine Orientierung auf den Gewinn oder das Produkt an sich. Und das mit Freude erzielte Ergebnis ist dann meist auch das bessere Ergebnis. Ob in der Wirtschaft oder in gemeinwohlorientierten Organisationen.

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